CD-Kritik: Simple Minds – Walk between Worlds

Das neue Album der schottischen Synthierocker

Sie sind nicht umsonst aus Schottland. Die Simple Minds sind wie ein guter Whisky. Ohne jeden zu kennen, weiß man, was man hat. Und so ist es eben auch bei Simple Minds Alben. Seit den 80ern versorgen uns Jim Kerr und Charlie Burchill regelmäßig mit neuem Material. Jim Kerr sagte einst in einem Interview, dass es Anspruch der Band ist, gleichzeitig modern und bekannt zu klingen. Das schaffen die beiden Masterminds ohne große Probleme. Im Gegensatz zu anderen Bands der New Wave Ära haben die Simple Minds ihren Sound angepasst. Weg von reinen Plastiksynthies hin zu modernem bombastischen Synthierock. Live ist die Band sowieso eine Bank. Ich kenne wenige Rockbands, die solche Sounds präsentieren können.

Walk between Worlds heißt nur der neue Sampler, der mit “Magic”, einer eingängigen Midtemponummer eröffnet wird. Und wie immer bei Simple Minds Alben: Der Sound bleibt im Ohr. Diese Eingängigkeit durchzieht das ganze Album. Man hört heraus, wie viel Arbeit investiert wurde. Mit dem Irish Folk Traditional “Dirty Old Town” (auf der Deluxe Version) haben die Herren auch wieder eine Ode an die Heimat eingepackt. 

Klare Kaufempfehlung!

Note: 1 (war nicht anders zu erwarten)

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