CD-Kritik: Jedward – Young Love


08/15 Teeny-Pop


Wer den Eurovision Songcontest verfolgt hat, wird sich sicherlich an die Zwillinge John Paul Henry Daniel Richard Grimes und Edward Peter Anthony Kevin Patrick Grimes (ja, sie haben tatsächlich beide 5 Vornamen) erinnern, die für die Iren angetreten sind. Jetzt veröffentlichten die beiden 22-jährigen ihr bereits drittes Sutdioalbum Young Love.

Wie schon bei dem Auftritt in Baku zu erkennen war, ist die Musik der Dubliner klar auf die dankbare Zielgruppe der Mädchen im Teenyalter ausgerichtet. Dementsprechend schmalzig und unaussagekräftig sind die 12 Songs des Albums, von vorne bis hinten eben ein 08/15 Popalbum, das sich sicher gut vermarkten lässt. Überraschend oft hört man Gitarren, jedoch ist der Großteil der Songs typisch für die aktuelle Popmusik eher elektronisch und von Synthies und möglichst viel Bass dominiert. Das einzige, was man Jedward nicht vorwerfen kann ist, dass das Album langweilig und eintönig wäre. Es werden diverse Musikrichtungen eingeschlagen und jeder Song hebt sich relativ deutlich vom vorhergehenden ab, die poppige Grundstimmung zieht sich aber natürlich durch die gesamte Platte.

 

Fazit: Ein wie erwartet poppiges Album, das allerdings überraschend abwechslungsreich ist. Für 14-jährige Mädels und Leute, die ernsthaft noch auf Britney Spears und die Backstreet Boys stehen, vielleicht einen Blick wert. Ansonsten absolut nichts besonderes.

Schulnote: 4-5

 

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