Albumkritik: Pennywise – Never Gonna Die

Schnell, melodiös, mitreißend: Pennywise

Wer die californische Punkrock Combo Pennywise kennt, weiß, dass die Band für schnellen Punkrock steht, der im Normalfall trotzdem mit eingängigen Meldoien und häufig sehr politischen Texten aufwarten kann. Es verwundert also kaum, dass das neuste und mittlerweile 12. Studioalbum Never Gonna Die genau in die gleiche Kerbe schlägt.

Durch nunmehr 30 Jahre Bandbestehen mit einer sehr überschaubaren Anzahl an personellen Veränderungen hat die Band natürlich einen unverwechselbaren Sound entwickelt, den sie auch auf dem aktuellen Album konsequent durchziehen. Warum auch nicht? Es funktioniert schließlich! Und das gilt auch für das neue Werk. Man bekommt eben genau das, was der Name Pennywise verspricht. Die Wohohos sind vielleicht mittlerweile etwas häufiger geworden, das ändert aber nichts daran, dass Never Gonna Die ein richtig gutes Punkrock Album geworden ist. Und keine Sorge – ihre persönliche Meinung zur Lage der Welt kommt natürlich nicht zu kurz und wird von Sänger Jim Lindberg in gewohnter Manier transportiert und auch musikalisch geht es zum Großteil nur in eine Richtung: nach vorne – und zwar mit Vollgas.

Miesepeter könnten vielleicht anbringen, dass es dem Album an Überraschungseffekten fehlt. Fans der Band werden aber höchstwahrscheinlich dagegenhalten, dass Never Gonna Die genau das ist, was sie haben wollten. Und Langeweile kommt während der 14 Songs wirklich nie auf.

Fazit: Getreu dem Motto “Never change a winning team” bringen Pennywise ein typisches Pennywise-Album auf den Markt, das von vorne bis hinten überzeugen kann.

Schlunote: 2+

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