Nachbericht: ASP – “Fremd”-Tour 2011, 26.10.2011, Garage Saarbrücken

Da hat er wieder zugeschlagen, der Meister der schwarzen Seelen…

… Was man von der Vorband Lahannya nicht gerande behaupten kann. Da fühlte man sich eher als Zuhörer geschlagen. Zwar klang der solide Metal-Musikpart ganz gut, Schwachpunkt auf ganzer Linie war jedoch die gleichnamige Sängerin und Frontfrau Lahannya. Zwar hat sie sich wirklich Mühe gegeben und ins Zeug gelegt, aber sie hat leider keine gute Singstimme, da nützt dann alle Anstrengung nichts. Als Pluspunkt könnte man die optische Aufwertung der Band nennen, sie sah wirklich gut aus in ihrem Cybernixen-Outfit, aber beim reinen guten Aussehen hätte sie’s auch besser belassen sollen, sorry. Zudem klangen alle Lieder nahezu gleich und wären 1:1 austauschbar gewesen, ohne dass es einem der Zuhörer aufgefallen wäre. Fazit: Gut gemeint, ist zwar zur Kenntnis zu nehmen, aber leider nicht zwangsläufig auch gut. Der Hauptakt um Alexander „ASP“ Spreng und Band war da eine 180-Grad Wendung hin zu einem sehr gelungenen Abend. In einer unterhaltsamen Mischung aus humorvollen Kommentaren und der Zurschaustellung von ASP‘s lustigem Irrsinn, bestehend aus Fratzenschneiden und gewohntem Erscheinungsbild, hielt ASP seine Fans bei der Stange und sorgte für ein tolles, kurzweiliges Konzerterlebnis. Neue Lieder des Albums „Fremd“ wurden ebenso vorgestellt wie alle Hits der früheren Alben, als da u.a. wären: „Ungeschickte Liebensbriefe“, „Werben“, „Krabat“, „Ich bin ein wahrer Satan“ und „Schwarzes Blut“. Die Fans sagen begeistert bin und erhielten auch „Gesangsuntericht“ vom Meister persönlich. Zumeist klang alles wie auf CD, ab und an jedoch, gerade bei bekannteren Acts, improvisierte ASP entweder oder er vergriff sich im Anfangston, ich möchte mir da kein Urteil erlauben. Eins muss man ihm jedoch lassen: Eine wunderschöne Stimme hat er. Und selbst wenn er nach dem ein oder anderem Lied ein bisschen aus der Puste kam, so gab er doch alles für sein begeistertes Publikum und sang und schrie jeden Part, egal wie anstrengend dieser auch sein mochte. Am Ende des Konzerts ließ sich ASP sogar zweimal für Zugaben auf die Bühne bitten und spielte als allerletzes Schlusslied das von den Fans vehement gefordere „Ich will brennen“. Ein krönender Abschluss ihres Auftritts für die Fans, hätten sie das Lied das Lied nicht mehr zum besten gegeben wäre die Stimmung in jedem Fall gekippt. So aber schloss ASP den Abend rund ab und kann sich sicher sein wieder großen Zulauf bei ihrem nächsten Auftritt im Saarland zu haben. Auch wir von Saarschall bedanken uns herzlich bei ASP für schöne Stunden!

Bandhomepage: www.aspswelten.de

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3 Gedanken zu „Nachbericht: ASP – “Fremd”-Tour 2011, 26.10.2011, Garage Saarbrücken“

  1. Informieren sollte man sich schon bevor man einen Artikel verfasst. Zum einen heißt ASP mit Familiennamen Spreng und nicht Springer. Zum anderen wurde ASP nicht durch den Bassisten der Vorband verstärkt, sondern durch dessen Bruder.

  2. Hm… es wäre besser, den Artikel erstmal Korrektur zu lesen, bevor man ihn hier veröffentlich, und ja, ich kann Falko nur zustimmen, etwas mehr Recherche zu Asp und der Band selbst, das wäre prima gewesen.

  3. Hi, erst mal Danke für die HInweise und das aufmerksame Lesen, ich nehms zur Kenntnis. Das mit Springer tut mir echt leid, ich schreibe parallel gerade ne wissenschaftliche Abschlussarbeit und zitiere andauernd den Springer-Verlag, da ist mir der Flüchtigkeitsfehler dazwischen gerutscht. Bei dem zweiten Punkt habt ihr recht, da hätte ich trotz des derzeitgen Stresses besser lesen sollen. Tut mir Leid, ich habs korrigiert.
    LG

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