Konzertbericht: Life of Agony, 05.08.2010, Garage Saarbrücken

Lange stand in den Sternen, ob diese Band irgendwann wieder live auftreten wird. 1999 hat sich die Band sogar für 4 Jahre aufgelöst. 2003 waren sie dann mit neuem Album im Gepäck wieder da. Und 2010 sind sie in Orginalbesetzung auf Tour. Die Rede ist von „Life of Agony“. Die Band um das gesangliche Mastermind Keith Caputo, der mit seinen Solowerken bewiesen hat, dass er einer der wandlungsfähigsten Sängern im Rock-Business ist.

Eröffnet wurde der Abend von „Hyperglow“ aus Essen. Die Fünf boten top gespielten Metal der modernen Schule mit schönen Refrains. Guter Anfang für den Abend. Anschließend folgten „Panic Cell“ aus England. Hier wurde auch relativ moderner Metal der Marke Mudvayne geboten. Gut gemacht und mit einem sehr starken Sänger.

Es folgte die Hauptatraktion des Abends „Life of Agony“ aus New York. Eine Band, die stilistisch nicht so recht in eine Schublade passen will. Ob es jetzt Hardcore, Metal, Crossover oder sonstwas ist, ist auch völlig egal… Für jeden, der die Band nicht kennt, kann ich nur empfehlen: Anhören!
Sichtlich „high“ betrat der von der Gestik und dem äußeren Erscheinungsbild an den jungen Ozzy erinnerde Keith Caputo mit seinen drei Mitstreitern die Bühne. Die Band rockte ohne Ende drauf los und der Sänger lieferte eine Gesangsleistung ab, die ihres gleichen sucht. Supergeil!
Spätestens bei „Weeds“ hatte die Band das Publikum voll im Griff. Die Jungs wurden von den Fans gefeiert, als gäbe es kein Morgen mehr.  Anschließend wurde fast ausschließlich Songmaterial der ersten beiden Longplayer „River runs red“ und „Ugly“ geboten, was dem ganzen keinen Abbruch tat, da es sich hierbei um die beiden stärksten Alben der Band handelt. Klassiker wie „I regrtet“ ,„River runs red“ oder „This Time“ waren mit von der Partie. Leider war das Konzert schon nach knappen 90 Minuten vorbei, aber bei der Intensität, bei der die Musik dargeboten wurde ist das ok. Ein Lob geht auch an die Veranstalter, die Garage Saarbrücken, der Sound war super abgemischt, wenn er auch stellenweise ein wenig zu laut erschien.

www.hyperglow.de

www.paniccell.com

www.lifeofagony.com

www.garage-sb.de

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