Kritik: Musikschau Schottland – 19.03.2011, Saarlandhalle Saarbrücken

 

Schottland live erleben – Da rockt der Dudelsack – Die Musikschau Schottland in der Saarlandhalle!

Der gestrige Samstag war für Schottland-Fans ein Pflichttermin: Die Musikschau Schottland machte halt in der Saarlandhalle. Vor der Kulisse eines schottischen Castles waren über 150 Dudelsackspieler, Trommler, Musiker, Sänger und Tänzer zugegegn, um die Zuschauer in die mystische Welt Schottlands zu entführen.

Unter der Führung eines Tambourmajors marschierte gleich zu Beginn eine Schar verschiedener Dudelsackspieler ein. Alleine dieser Einmarsch faszinierte das Publikum so dermaßen, dass spürbar zu fühlen war, dass sich keiner traute, auch nur einen Mucks während des Spielens auszustoßen. Alles sehr sehr beeindruckend…

Zum Programm gehörten weiterhin diverse schottische und irische Tänze, die von teils sehr jungen Tänzerinnen vorgetragen wurden. Hervorzuheben waren hier insbesondere 2 sogenannte “Schwerttänze”, die – laut Ansage – zu einer besondern komplizierten Tanzart zählten.

Neben Klassikern wie “Amazing Grace” und “Scotland the Brave” (vorgetragen in einer Rock-Version in Kombination mit We will rock you) wurden auch unbekanntere schottische Traditionals vorgetragen.

Die nahezu 3stündige Show endete mit Kanonenschüssen, welche für einen würdigen Ausklang der Schau sorgten.

Fazit: Für Fans von Dudelsack, Geige und Folklore ist die Musikschau Schottland ein Muss. Aber auch für Nichtfans ist die beeindruckende Darstellung, rund um die Liebe zur schottischen Muik, sicherlich sehenswert. Der Dudelsack rockt jedenfalls…

Küntlerhomepage: www.musikschauschottland.de

 

6 Gedanken zu „Kritik: Musikschau Schottland – 19.03.2011, Saarlandhalle Saarbrücken“

  1. Dem kann ich nur entschieden widersprechen.
    Die Dudelsäcke und Trommler waren ja noch O.K., aber alles andere war doch wohl untersten Niveau.
    Die Tänze hätte jede Karnevalsgarde besser gemacht und diese “tolle Rockversion” ist ja wohl das Letzte, was ich sehen will, wenn ich mir Karten für einen Schottischen Abend kaufe. Wenn da vorne einer mit E-Gitarre steht, der die ganze Zeit meint, er müsste einen Rockstar abgeben, ist er bei so einer Aufführung, meiner Ansicht nach, fehl am Platz.
    Für meinen Geschmack war viel zu viel E-Musik im Spiel (z.B. Dudelsackmusik vom Synthesiser), das Gehopse war lächerlich, der Gesang nicht weiter erwähnenswert und die Dudelsäcke und Trommler konnten das Ganze auch nicht mehr retten.
    Also für mich war der Kauf dieser Karten eine absolute Fehlinvestition und scheinbar auch für andere, den einige Leute haben den Saal während des Konzertes schon verlassen. Im Nachhinein betrachtet ein sehr kluge Entscheidung.

  2. Also ich war selber bei der Show und war absolut angetan. Wenn man nur einen Stern für eine Veranstaltung gibt, bei der das Publikum zum Schluss eine “standing ovation” gibt, dann will man mit der Bewertung wohl eher die Show schlecht machen. Jedem das seine. Mir hat die Show auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich werde sie mir noch einmal anschauen, wenn die noch mal nach Saarbrücken kommt.!

  3. Hallo,

    es saght alles wenn in der Halle Standing Ovations gegeben werden- bei manchen muss sich fragen ob Sie bei der richtigen Veranstaltung gewesen sind oder bezahlt werden für so einen Blödsinn zu schreiben– ES WAR EINFACH NUR GEIL DANKE AN ALLE

  4. Standing Ovations ist heute schon lange kein Garant mehr für Echtheit und Kunst einer Darstellung. Massenpublikum lässt sich auch leicht von dämlichen Indios beeindrucken, die in der Stadt Playback zu irgendwelchen Schnulzen die mystischen Edlen Wilden aus den Anden mimen.

    Fakt ist, dass die Schau von niederländischen und deutschen Amateuren getragen wird.
    Fakt ist, dass die Schau eine amateurhafte Kopie in der Szene bekannter profesionller Shows und Künstler aus Schottland, Irland etc. ist (Festival Interceltique, Celtic Connections, Edinburgh Military Tattoo, Red Hot Chilli Pipers…)
    Fakt ist, dass man FÜR DIESEN HORRENDEN PREISWUCHER die ECHTEN professionellen Regimenter, Bands und Künstler und deren wirklich filigranes und professionelles Programm erwarten kann, darf und muss!

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