Kritik: Jekyll & Hyde – Musical live, 13.02.2011, Saarlandhalle Saarbrücken

Musicalfreunde hatten am letzten Sonntag, 13.02.2011, sicherlich ihren Spaß. Das (einstige) Broadway-Musical “Jekyll & Hyde” gastierte in der gut besuchten Saarbrücker Saarlandhalle.

Zuschauer aller Altersklassen diskutierten bereits vor den Eingängen. Man vernahm voller Vorfreude Sätze wie “Toll, dass es so einen Act auch mal im Saarland gibt” oder auch “Für die grottige Location Saarlandhalle bestimmt eine super Inszenierung”.

Das Publikum sollte sich nicht täuschen: Die Story um den Arzt Dr. Jekyll, der durch medikamentöse Selbstversuche sein böses Ich Mr. Hyde erweckt, ist seit Jahrzehnten ein Klassiker der Thrillerliteratur. Die Schauspieler waren eindrucksvoll auf ihre Rollen vorbereitet. So störten auch diverse Kulissenprobleme nicht; die Darsteller ließen sich zu keiner Zeit aus dem Konzept bringen und boten eine hervorragende Leistung.

Besonders erwähnenswert waren natürlich die – sehnsüchtig erwarteten – Schockszenen. Hier wurde einiges an Abartigkeit geboten, von der Enthauptung mit einem Spaten bis hin zum Herausreißen von Herzen, gespickt mit bissigen Kommentaren (“Die Presse ist manchmal so herzlos!”). Auch Strangulationen durften natürlich nicht fehlen.

Zusammenfassend kann man sagen: Es war sicherlich eine besondere Art Musical. So viel Schauer und Gewalt kennt man aus Musicals ja eher selten. Und gerade diese Besonderheiten machten dieses Thrillermusical aus. Eine super Veranstaltung, die vom Veranstalter Kultour da geboten wurde…

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