kritik: Hammerfall – world dominion tour 2020, 06.02.2020, garage saarbrücken

Die schwedischen Power Metaller gastierten im Rahmen ihrer World Dominion Tour in der Saarbrücken Garage

Bei unserer Ankunft um etwa 19:30 Uhr war die Garage schon proppevoll. Ungewöhnlich, da mit Serious Black erst die erste von zwei Special Guests an dem Abend die Bühne enterten. Guter Openerm, unspektakulär, aber genau das, was man braucht um reinzukommen.

Interessanter waren da schon die zweiten Einheizer. Battle Beast sind in den Kreisen natürlich schon ein Name. Nicht nur aufgrund der extremen Präsenz ihrer Frontfrau Noora Louhimo, die vom Gesang her an eine Mischung aus Doro Pesch und Bonnie Tyler erinnert, wusste es die Band, direkt einzuheizen. Treibenden Hardrock, der seitens der Band auch kontinuierlich befeuert wurde, trieben die Temperaturen im Innenraum der Garage schon mal ordentlich hoch.

Als dann Hammerfall mit “Never forgive never forget” die Bühne regelrecht stürmten, war das Publikum sofort dabei. Dankenswerterweise bestand die Setlist aus einer guten Mischung alter Songs und denen des neuen Album “Dominion”. “Heeding the Call”, “Any means necessary”, “Last Man Standing”, “Let the Hammer fall”…das sehr textsichere Publikum feierte ihr schwedischen Metalhelden nach jedem Song ausgelassen. Bei der für Powermetalkonzerte typischen Ballade “Second to One” wurde die Band durch Battle Beast Frontfrau Louhimo erneut tatkräftig unterstützt. Der Zugabenblock wurde eingeleitet mit dem allseits bekannten “Hammer high”, ehe mit “Sweden Rock” ein für die Band eher untypischer Classicrocksong vom neuen Album präsentiert wurde. Frontmann Joacim Cans hoppste hier fröhlich im Kreis. Definitiv untypisch, aber sehr ausgelassen und fröhlich. Mit ihrem All-Time-Hit “Hearts on Fire” entließ die Band das Saarbrücker Publikum sodann auf die Heimreise.

Ein sehr gelungener Power-Metal-Abend. Hammerfall sind im Saarland gerne gesehen und dürfen immer wieder kommen. Hammer high! 

 
 

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