Kritik: EXCALIBUR – The Celtic Rock Opera, 26.03.2011, Festhalle Frankfurt (Main)

Celtic Rock und dazu eine packende Story – EXCALIBUR – The Celtic Rock Opera gastierte in Frankfurt
Einfach mal ein dickes fettes WOW! Das verdienen alle Mitwirkenden an diesem mythischen Meisterwerk, einer  Verschmelzung von Theater, Livemusik und Tanz. In einzigartiger Weise setzte Robert Wagner die Geschichte König Artus‘ um. Allein der Magier Merlin, gespielt vom Schauspieler Michael Mendl, erzählt dem Zuschauer von den Ereignissen, dem Untergang Avalons, den Kriegen, die ihn bewogen zu den Menschen zurückzukehren und ihnen beizustehen. Der Wahl Artus zum König, getroffen durch das magische Schwertes „Excalibur“. Die Hochzeit Artus‘ mit
Guinevere, deren Liebe zu Lancelot und das gebrochene Herz Artus, das ihn zur Suche nach dem Heiligen Gral  veranlasst.

Zwischen den Erzählungen Merlins treten nun alle anderen Protagonisten auf, so die Tänzerin Simone Heitinga, die  durch phantastische Luftakrobatik-Einlagen glänzt, als Morgana, der Sänger Johnny Logan als König Artus, der eine wundervolle Darbietung abliefert, Moya Brennan als Viviane, Herrin vom See und Judy Weiss als Guinevere, die ebenfalls beide überzeugen können.

Viele weitere namhafte Sänger und Bands wie Corvus Corax oder Fairport Convention untermalen die Geschichte  akustisch und sorgen für ein wundervolles Ambiente, das den Zuschauer in die mytische Welt Avalons und Camelots  entführt. Ebenso lobend muss man sich zu den Kostümen und Tänzern äußern, besonders die dämonischen Waldwesen kommen überzeugend zur Geltung.

Das wirklich bemerkenswerte an der Darstellung des Stücks besteht in dem gelungenen Zusammenspiel zwischen den Liedern, den Tänzen und der Erzählung des Magiers Merlin, der die Schnittstelle zwischen Publikum und „Excalibur“  darstellt. Der Zuschauer erfährt sowohl durch den Magier als auch durch die Songtexte und das Geschehen auf der  Bühne von der Handlung.

Fazit: Alles in allem ist die Rock-Oper in jedem Fall einen Besuch wert, einziges Wermutströpfchen ist, dass die  Gesamtwirkung durch mehr Tänzer noch hätte gesteigert werden können. Hier mag aber auch der vorhandene Platz auf der Bühne eine Rolle gespielt haben. Nichts desto trotz, wir ziehen den Hut!

Eventhomepage: www.excalibur-show.com

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