Konzertkritik: The Ex Fest 2013, 4.5.2013, Exhaus Trier

Entspanntes Eintagesfestival im Trierer Exhaus

Zum ersten Mal fand dieses Jahr das Ex Fest im Trierer Exhaus statt und man kann nur hoffen, dass es sich für die Veranstalter gelohnt hat und wir uns auch im nächsten Jahr drauf freuen dürfen. Das Publikum wurde bereits ab 14:30 von der ersten Band Iron Chic begrüßt, die dafür sorgen sollten, dass bereits von Anfang an eine ordentliche Menge Menschen angezogen werden.

Es entwickelte sich in der Folge ein sehr angenehmes Festival mit insgesamt 17 Bands unterschiedlicher Richtungen, die zum Großteil in Richtung Punk Rock und Melodic Hardcore eingereiht werden durften. Die Bühnen des Kleinen und Großen Exils waren zum Großteil sehr gut besucht, befanden sich jedoch für einige vor allem am sehr warmen Nachmittag noch zu weit von der Sonne entfernt. Dies inspirierte den Trierer Singer-Songwriter Cowboy Poetry kurzerhand dazu, sein Set einfach draußen auf einer Palette als Bühne zum besten zu geben, was durchaus gut aufgenommen wurde.

Neben den hervorragenden Bands Iron Chic, Columbus Was Wrong, The Static Age Antillectual, Far From Finished, Riverboat Gamblers, AC4, The Flatliners und dem Headliner Steakknife, die das Publikum auf der größeren der beiden Bühnen bespaßten, traten im Kleinen Exil Madame Hau mich Blau, Episodes., Cowboy Poetry, Ghost of a Chance, Thinner, The Detectors, Ashes of Pompeii und die hervorragend angekommenen Masked Intruder auf und formten wie bereits erwähnt ein tolles Line Up, das den Eintrittspreis von ca. 30€ mehr als rechtfertigte. Für das musikalische Wohl war also bestens gesorgt und auch das leibliche Wohl kam natürlich nicht zu kurz; So gab es im Innenhof leckere Burger zu kaufen, die bei allen, die ich darüber reden hörte, wirklich gut ankamen.

Die Stimmung war allgemein soweit ich das beurteilen konnte zum Großteil insgesamt durchgehend sehr gut – natürlich mal mehr, mal weniger mitreißend – und so dürfte ich bei weitem nicht der einzige gewesen sein, der bei diesem langen Konzertnachmittag, der bis ca. 1 Uhr nachts angehalten hat, großen Spaß hatte. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal beim Veranstalter Midsummer Records aus St. Wendel, dass wir dabei sein durften und freuen uns auf ein hoffentlich ähnlich tolles Line Up im nächsten Jahr. Jedem, der nicht dabei gewesen ist, kann man nur sagen, dass er oder sie was verpasst hat und ihm oder ihr nur ans Herz legen, im nächsten Jahr auf jeden Fall dabei zu sein.

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