Konzertkritik: Simple Minds – “Greatest Hits”-Tour 2014, 12.02.2014, Europahalle Trier

SiMi

Die schottischen Synthierocker sind mit (nahezu) all ihren größen Hits auf Tour

Alle paar Jahre darf man sich so eine Tour gönnen. Seit über 35 Jahren touren die Simple Minds, angeführt von Jim Kerr und Charlie Burchill, durch die Welt. Nahezu unermüdlich veröffentlicht die Band immer noch im 2-3 Jahrestakt neue Alben. Und die Musik der Band hat sich wesentlich verändert: Pflegte man früher klassischen New Wave, setzt die Band heute eher auf athmosphärischen Synthierock. Die alten Songs der 80er sind mittlerweile modern umgesetzt, sodass sie – im Vergleich zum manchen Song von 80er Kollegen – immer noch frisch und up to date klingen.

Am 12.02.2014 machte die Band halt in Trier. Ich als langjähriger Simple Minds Fan war gespannt: Leiert die Band wirklich ein 08/15 Best of herunter oder weiß sie zu überraschen?! Letzteres war der Fall. Denn ganz Best of-untypisch starteten die Minds mit “Broken Glass Park”, einem neuen Song des aktuellen Celebrate Albums. Um derVerdutzung des ein- oder anderen Freizeitfans jedoch entgegen zu wirken, feuerte die Band gleich einen ihrer größten Hits nach: “Waterfront” mit dem charakteristischen Bass-Intro. Die Stimmung war ununterbrochen gut, die Band sichtlich gut gelaunt. Jim Kerr war noch nie der große Redner und wird es sicherlich auch nicht werden. Mehr als ein “Everything ok?” oder “Let me see your Hands” wird man ihm auch in Zukunft nicht entlocken können. Ist aber auch egal, denn die Band ist auch so unglaublich sympathisch. Charlie Burchill grinste die nahezu 2,5h mühelos durch und zeigte ein um das andere Mal, warum er zu Recht zu den besten Gitarristen seiner Zeit gezählt wird. Mel Gaynor am Schlagzeug ist auch schon zig Jahre dabei, sodass man ihn getrost auch zum festen Bandbestand zählen kann.

Die Setlist ließ an dem Abend fast keine Wünsche offen. Zur Überraschung vieler verzichtete die Band auf “Belfast Child”, neben “Don’t you (forget about me)” wahrscheinlich der Nummer, die der Band zum Durchbruch verhalf. Und natürlich hätte man auch “Ghostdancing” oder “Book of Brillant Things” hören können…aber “Dolphins” und “One Step Closer” sind genauso fein und sorgten damit dafür, dass sich auch die Hardcorefans auf ein paar Perlen freuen konnten.

Und so war”Alive & Kicking” nicht nur der Titel des Schlusssongs, sondern ist auch die klassische Beschreibung für diese Band!

TOP !!!!

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