Konzertkritik: Rob Zombie – Den Atelier (Luxemburg) – 21.06.2011

Wer auf Horror-/Splatterfilme steht, dem ist der Name Rob Zombie (a.k.a. Robert Cummings) sicherlich ein Begriff. Der Herr hat sich mit “House of 1000 corpses” oder “The Devil’s Rejects” als Regisseur seine Sporen verdient. Auch für seine Musik, mit der er schon über 25 Jahre durch die Weltgeschichte zieht, ist Horror DAS zentrale Element.

Da Rob Zombie momentan auf Europa-Tour ist, wollte ich mir das Spektakel natürlich nicht entgehen lassen…genauso wie die übrigen Besucher des restlos ausverkauften Ateliers. Um 21.00 Uhr war es dann so weit: der Sänger betrat mit seinen untoten Mitstreitern (zu denen inzwischen auch Ex-Marylin Manson Klampfer John 5 gehört) die Bühne. Die Musiker sehen dabei tatsächlich so aus, als wären sie einem Trash-Horrofilm entsprungen. Und es ging natürlich direkt mächtig nach vorne los. Mit “Jesus Frankenstein” lieferten Rob Zombie und Band sozusagen den perfekten Opener. Die Musik der Combo geht in die Richtung Industrial Rock der Marke “Ministry”, wird allerdings hier und da geschickt mit Blues-Elementen und Samples aus Horrorfilmen garniert. Bei Klassikern wie “Dragula” oder “Living Dead Girl” konnte man gar nicht stillstehen. Zusätzlich beeindruckte die Band und vor allem Rob Zombie immer wieder mit der mitreißenden Bühnenshow. Das restliche Publikum schien dabei der gleichen Meinung zu sein wie ich…jedenfalls feierten die meisten Anwesenden ihre Helden, als gäbe es kein Morgen. Einige Nackenbrecher (unter anderem auch das grandiose, aus White Zombie-Zeiten stammende, “Thunder Kiss 65”) und ein Drumsolo später, war der Spuk dann nach 90 Minuten Spielzeit vorüber. Ebenfalls loben muss man den Veranstalter, vor allem für den stets gut abgemischten und druckvollen Sound der Horror-Crew. Daumen hoch für Mr. Zombie und seine und seine Mitmusiker!

 

Homepage von Rob Zombie

 

Hompage Den Atelier

 

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