Konzertkritik: Polar Bear Club, 29.4.2013, Kleiner Klub Garage Saarbrücken

Wo sind diese drei Stunden nur hin?

Am vergangenen Montag waren im Kleinen Klub der Garage Polar Bear Club zu Gast und zeigten mal wieder, dass sie eine klasse Liveband sind. Doch auch die beiden Support-Bands wussten mit Leichtigkeit zu gefallen.

Den Beginn machten dabei die Lokalmatadore von New Noise Project, die trotz des frühen Beginns schon vor einer ordentlichen Meute ihre Songs zum besten geben durften und ordentlich Applaus einheimsen konnten. Auch wenn einige der Bandmitglieder schon im etwas fortgeschrittenen Alter sind, konnten sie beweisen, dass man nicht 20 sein muss, um auf der Bühne richtig abgehen zu können und so lieferten sie ein grundsolides Konzert ab und stimmen hervorragend auf die beiden weiteren Bands des Abends ein.

Als nächstes folgte dann, die von uns wahrscheinlich am meisten rezensierte Band des vergangenen Jahres oder gar überhaupt: das sympathische kalifornische Quartett Nothington. Wie schon bei den vorigen Konzerten, die wir von ihnen besuchen durften, spielten sie ein mitreißendes Konzert, während dessen sie ein mal mehr unter Beweis stellen konnten, dass sie eine Band sind, die jeder mal gesehen haben muss, der irgendwie was mit Punk Rock am Hut hat. Das Publikum feierte jeden Song und in den vorderen Reihen wurde zudem auch noch meistens mitgesungen, einzig ein richtiger Pogo fehlte.

Zum Abschluss des Abends bestiegen dann eben Polar Bear Club die Bühne und zeigte, wie schon die beiden Bands vorher einen klasse Auftritt. Das Publikum war leicht zu begeistern und so machte es den fünf Herren auf der Bühne merklich Spaß, ihre Songs zum besten zu geben. Sämtliche Danksagungen wirkten authentisch und nicht einfach nur daher gesagt wie man es ab und zu mal erlebt und man muss auch einfach sagen, dass Sänger Jimmy Stadt einfach ein sympathischer Kerl ist. Viel zu schnell war das Set vorbei, aber das Quintett ließ sich glücklicherweise noch zu einer Zugabe überreden, bevor schließlich endgültig Schluss war.

Alles in allem also erneut ein großartiges Konzert im Kleinen Klub, das mal wieder viel zu schnell vorbei war. Einzig der Sound war dieses Mal nicht ganz so astrein wie man es sonst gewöhnt ist. Der guten Stimmung tat das aber zum Glück keinen Abbruch.

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