Konzertkritik: Monster Magnet, 4.12.12, Garage Saarbrücken

Für Freunde der rhythmischen Kopfbewegung

Am vergangenen Dienstag gab’s Musik mit ordentlich Eiern zu hören in der Saarbrücker Garage. Die Stoner Rock Legende Monster Magnet aus New Jersey hatte sich angekündigt, um im Zuge ihrer Spine of God 20th Anniversary Tour die Songs ihres ersten Albums plus einiger Hits zum besten zu geben. Unterstützt wurde die Band von den Post-Rockern My Sleeping Karma.

Das Quartett aus Aschaffenburg legte direkt gut los und lieferte eine Instrumental-Show vom feinsten mit hypnotischen Gitarrenriffs, verspielten Basslines und präzisem Drumming, unterlegt von ein paar Synthies. Die Melodien waren äußerst eingängig, ohne langweilig zu werden und die Songs ließen auch eine gewisse Härte nicht vermissen. Das Publikum wurde unweigerlich mitgerissen und feierte die Band lautstark, die sichtlich überrascht von der Lautstärke und vielleicht auch der Größe der begeisterten Menge war. Nach einem ca. 40-minütigen Set übergaben My Sleeping Karma dann die Bühne dem Hauptact.

Die Herren  aus New Jersey zeigten dann auch direkt, dass sie in ihrer über 20-jährigen Bandgeschichte nichts verlernt haben und ihren Fans noch ordentlich einheizen können. Mit mächtig Druck, teilweise psychedelischen Gitarrenriffs und Sänger Dave Wyndorfs markanter Stimme  wurde die Garage mächtig gerockt. Das Set war dem Namen der Tour entsprechend zum absoluten Großteil gespickt mit Songs des 1991 erschienen ersten Albums Spine of God, was aber nicht bedeuten soll, dass Hits von anderen Alben zu kurz kamen. Einzig das wohl bekannteste Lied Space Lord ließ das Quintett aus, sodass trotz eines extrem guten ca. 100-minütigen Sets ein kleiner Wermutstropfen zurückblieb.

Durch das gesamte Set hindurch wurde jeder Song frenetisch bejubelt und zum Schluss auch ein bisschen gepogt. Alles in allem also eine tolle Show von Monster Magnet, die das allgemein manchmal etwas schüchterne Saarbrücker Publikum mit Leichtigkeit begeistern konnten. 

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