Konzertkritik: Lagwagon, 23.4.2012, Garage Saarbrücken

Good old times! Punkrock vom feinsten gab es gestern in der Saarbrücker Garage für den geneigten Konzertgänger. Denn mit Lagwagon spielte eine der erfolgreichsten Punkrock-Bands vor, den Anfang machten jedoch Baby Lou, die schon so früh anfingen, dass ich leider nicht viel über sie sagen kann. Was ich gehört habe, klang aber ziemlich nach Hip Hop und nicht sonderlich gut, aber das mag vielleicht auch nur das letzte Lied gewesen sein.

Danach bestiegen Red Tape Parade, deren Bandmitglieder über ganz Deutschland verstreut sind, die Bühne und lieferten eine sehr coole Show ab. Die 5 Jungs gründeten sich als Hardcore-Band und sind aber mittlerweile definitiv eher in der Punkrock/Melodic Hardcore-Ecke anzusiedeln, was sie zu einem mehr als geeigneten Supportact an diesem Abend machte. Das Publikum traute sich leider, bis auf wenige Ausnahmen nicht, sich der Bühne wirklich zu nähern, spendete aber trotzdem artig den verdienten Applaus.

Zum Abschluss kam dann mit Lagwagon der eindeutige Hauptgrund für das Erscheinen der meisten Besucher in der bei weitem nicht ausverkauften Garage. Und die 5 Kalifornier um Sänger Joey Cape legten gleich ordentlich los und spielten einen Klassiker nach dem anderen. Erwähnt werden sollte vielleicht, dass sie ausschließlich Songs ihrer ersten 5 Alben spielten, die vor kurzem unter dem Titel Putting Music in Its Place als Reissue erneut erschienen sind. Das Publikum, dankte es ihnen sofort und schon beim ersten Lied wurde fleißig mitgesungen, gemosht, gepogt und im Anschluss sehr ordentlich gejubelt, was man in Saarbrücken nicht immer so erlebt. Natürlich darf bei einer Lagwagon Show auch die Comedy nicht zu kurz kommen und so gab es allerlei dummes Gelaber und schlechte Witze zu belächeln.

Alles in allem ein weiteres großartiges Konzert, bei dem jede Kleinigkeit inklusive Sound und Stimmung im Publikum hervorragend waren!

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