Konzertkritik: Kylesa, 19.06.2014, Kleiner Club, Garage Saarbrücken

kylesa

Ein grandioser Abend…

Die im Jahre 2000 gegründete Band Kylesa aus Savannah (Georgia) kann mittlerweile auf 6 Studienalben zurückblicken. Im Laufe der Zeit haben sie ihren eigenwilligen Stilmix aus Punk, Metal und Psychedelic immer weiter verfeinert und können auf eine große Fangemeinde blicken. Momentan befindet sich die Band mit den befreundeten Lazer/Wulf auf Tour und besuchte im Rahmen dessen auch den Kleinen Club der Garage Saarbrücken.

Eingeleitet wurde der Abend von der Band SubRosa, welche schon alleine durch ihre ungewöhnliche Besetzung auffiel. Neben Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang hatte die Band nämlich noch zwei Geigen zu bieten. Mit diesen Instrumenten kreierten sie einen atmosphärischen Sound irgendwo zwischen Drone und Doom…definitiv keine leichte Kost, aber erfrischend anders.

Die darauffolgenden Lazer/Wolf waren von einem ganz anderen Schlag. Mit ihrem experimentellen und durchgeknallten Metal heizten sie dem Publikum gehörig ein. Den fast nicht vorhandenen Gesang vermisste man dabei gar nicht, so abwechslungsreich waren die Rhythmen und Riffs.

Um kurz nach neun enterte der Hauptact die Bühne. Augenblicklich wurde das Publikum schon beim atmosphärischen Intro in den Bann von Kylesa gezogen. Danach ging es dann ordentlich nach vorne los. Unterstützt von psychedelischen Bildern, die an die Wände projiziert wurden, entführte die Band die Zuschauer in eine andere Welt. Der Stil der Band lebt sehr von dem Wechsel zwischen psychedelischen Passagen und fetten Riffs, welcher auch live sehr gut rüber kommt und dafür sorgt, dass keine Langeweile aufkommt. Einfach eine einzigartige und grandiose Band! Ein Lob geht auch an die Veranstalter: Sound und Organisation des Konzertes waren über jeden Zweifel erhaben.

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