Konzertkritik: Frank Turner And The Sleeping Souls, 3.4.2012, Garage Saarbrücken


It was Rock’n’Roll!

Es muss nicht immer kompliziert und mit einer aufwändigen Lichtshow sein. Frank Turner & The Sleeping Souls haben eine schlichte, aber unheimlich gute Show hingelegt, aber von vorne: Den Support-Act stellten die hübschen Damen von Emily Barker & The Red Clay Halo und machten ihre Sache ganz ordentlich.

Nach einer etwas längeren Umbaupause betrat Frank Turner dann endlich die Bühne und legte gleich gut los. Die Unterstützung durch The Sleeping Souls funktioniert; Und zwar richtig, richtig gut. Nicht, dass er es nötig hätte, aber sie verleihen den meisten Liedern einfach nochmal ein bisschen mehr Druck, die ruhigen Lieder spielt der nette Herr Turner aber weiterhin alleine. Die Bühnenperformance ist jedes Mal etwas besonderes, denn man merkt einfach, dass alle auf der Bühne wirklich richtig Spaß haben, bei dem, was sie da machen und das überträgt sich natürlich auch auf das Publikum, welches jedes Lied mit ordentlichem Applaus bedacht hat. Ich würde sagen, überdurchschnittlich viel für Garagen-Verhältnisse und vor allem dafür, dass noch ordentlich Platz war.

Das Set bestand aus älteren Songs, natürlich auch aus Songs des aktuellen Albums England Keep My Bones, einem Queen und einem Bruce Springsteen Cover und außerdem noch aus zwei neuen Songs, die Lust auf mehr machen. Darüber hinaus war auch die Mischung aus ruhigeren Songs und Mitsing-Krachern sehr gelungen. Alles in allem also ein nahezu perfektes Set, so wie es sein sollte.

Zusammenfassend kann man also nur sagen, dass es ein wirklich sehr gelungenes Konzert war, vollkommen ohne Rockstar-Allüren, sondern mit Songs zum Mitsingen und Mittanzen und Musikern zum Anfassen, die jederzeit ehrlich und glaubwürdig ihre Freude an der Musik vermittelt haben. Der sehr ordentlich abgemischte Sound rundete das Konzert außerdem perfekt ab.

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