Konzertkritik: Dropkick Murphys, 1.2.2013, Maimarktclub Mannheim

Dropkick-Murphys-Konzerte-2013-Deutschland
Mal wieder ein Konzert vom feinsten

… das die Herren Murphys aus Boston vergangenen Freitag in der Maimarkthalle in Mannheim geliefert haben, aber erst mal ganz in Ruhe der Reihe nach. Zunächst gab es ziemlich pünktlich um acht die erste Vorband, die wir leider quasi komplett verpasst haben, da wir an der Garderobe doch ein bisschen länger anstehen mussten (Das soll jedoch keine Kritik an der Organisation sein, im Gegenteil, die Anzahl der Menschen war einfach riesig). Dementsprechend hab ich leider auch den Namen nicht mitbekommen, aber muss auch sagen, dass mich das, was ich gehört habe nicht unbedingt vom Hocker gerissen hat.

Als dann Frank Turner zusammen mit seinen Sleeping Souls die Bühne betrat, war die große Halle schon wirklich gut gefüllt und viele Leute sangen, tanzten (teilweise) und jubelten fleißig mit. Und man kann sich nur wiederholen (Konzertbericht vom April 2012); der Mann ist einfach wahnsinnig gut und dabei mega sympathisch. Mittlerweile ist auch sein Deutsch richtig gut und so war der Großteil der Ansagen eben auf Deutsch. Trotz der begrenzten Spielzeit (ca. 40 Minuten), schaffte es der Engländer darüber hinaus, den Großteil seiner Hits zu spielen.

Die meisten Leute warteten aber dann natürlich auf die Dropkick Murphys und als sie dann schließlich auf die Bühne kamen und sofort Spielfreude versprühten, war das Publikum sofort voll dabei. Es wurde nach jedem Song lautstark gejubelt, fleißig mitgegrölt und natürlich auch mitgetanzt und mitgepogt. Zum absoluten Smasher Shipping up to Boston durfte dann auch Frank Turner nochmals die Bühne betreten und das Publikum den Song komplett singen. Wie auch schon Turner vorher gab es die obligatorische einwandfreie Ansage auf Deutsch von Sänger Al Barr.

Nach insgesamt ca. dreieinhalb Stunden großartigem Konzertabend, konnte sich wohl niemand beschweren, nicht auf seine Kosten gekommen zu sein und trotzdem war der Wunsch, es könne einfach immer weiter gehen, sicherlich bei dem einen oder anderen im sowohl typen- als auch alterstechnisch sehr gemischten Publikum durchaus präsent.

 

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