Konzertkritik: Der Popolski Show, 20.10.2011, Garage Saarbrücken

Wer der Familie Popolski nicht kennt, der sollte sie kennen lernen.

Im Gegensatz zur letzten Veranstaltung in Saarbrücken platzte die Garage diesmal aus allen Nähten, weshalb es leider kaum möglich war, so richtig mitzugehen. Anlass dazu bot sich jedoch mehr als genug. Über den Status des Geheimtippss scheint der Familie hinausgewachsen zu sein, kein Wunder bei alle den Fernsehauftritten. Die Nachfahren des Gründers der Popmusik zeigten mal wieder, welch musikalisches Talent mit Opa Popolski (dem eigentlichen Erfinder der Popmusik) verloren gegangen ist und welches dieser an seine Enkel weitergegeben hat. Neben des ganzen Klamauks steckt unglaublich viel Arbeit, Einsatz und Können hinter der Familie. Endlich kennen wir nun auch das heiterste traurige Lied der Welt in seiner Originalversion und nicht nur die Verhunzung von Roberto Blanco, „Ein bisschen Spaß muss sein“. Selbstverständlich durfte auch die rote Cousine Dorota nicht fehlen, die heißer denn je nicht nur mit ihrem Gesang überzeugen konnte. Ich wette, den von Andrea Berg verhunzten Titel „Du hast mich tausendmal belogen“ haben Sie noch nie in der original Popolski-Rock-Version gehört. Last but not least wurde als Zugabe endlich mal wieder das Lied von der Kirschenfrau aus Zabzre geboten, bekannt geworden unter dem völlig unpassenden Titel „Cherry Cherry Lady“. Anlass war die bereits dreimal versemmelte PÜV-Prüfung (PolkaÜberwachungsVerein) von Janusz, der trube Tasse der Familie. In dieser ersten Zugabe durfte er dann endlich zeigen, dass nicht nur ein begnadeter Bassist sondern noch viel mehr in ihm steckt, wie am weiblichen Teil des Publikums unschwer auszumachen war. Zur Deckung etwaiger Bildungslücken empfehle ich die Nutzung von Youtube oder ähnlichen Portalen.

Schmerzlich vermisst wurde lediglich der Botschafter der Liebe, Andrzej Popolski. Aber auch eine Weltpremiere konnte gefeiert werden, die Erstaufführung der Opera Polska „Janusz und der böse Wolf“. Und wie konnte der Wolf schließlich besiegt werden ? Durch das Schaf. Wie, das Schaf ? Da war doch mal was ? Der Wolf ? Das Lamm ? Auf der grünen Wiese ? „Hurz“ !

Aber das war eine andere Baustelle….

Bandhomepage: www.popolski.de

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