Konzertkritik: Clueso & Band, 17.10.2011, E-Werk Saarbrücken

Seit Thomas Hübner alias Clueso 2001 sein erstes Album “Text und Ton” aufgenommen hat, ist seine Popularität stetig gestiegen. Eine Begründung dafür sind sicherlich die Texte des Erfurters, in den fast jeder sich irgendwo selbst wiederfinden kann. Ein weiterer Grund ist sicherlich auch, dass der Mann trotz seines teils durchschlagenden Erfolges doch sehr bodenständig geblieben ist. Nachdem das Saarland Konzert des Musikers im Vorfeld von April auf den 17.10.2011 verlegt wurde, war es nun endlich so weit. Clueso & Band traten im Rahmen der Album Tour zu “An und für Sich” vor 3000 Zuschauern im E-Werk in Saarbrücken auf.

Eröffnet wurde das Konzert von Max Prosa mit Band, dessen Musik eher als Geschmackssache zu bezeichnen ist. Mein Geschmack war es zumindest bis auf einen Song nicht. Nach einer kurzen Umbauphase betrat dann Clueso mit Band die Bühne. Das Konzert begann mit einer etwas anderen Version von “Keinen Zentimeter”, welche einen eigenen, ganz besonderen Charme versprühte. Ab diesem Zeitpunkt begann Clueso das Publikum immer weiter in seinen Bann zu ziehen. Im folgenden bot die Band dann einige Hits, bevor es ein wenig ruhiger und elektronischer wurde. Dazu fuhr man einen Vorhang vor die Band, auf den ein Video projiziert wurde. Ein atemberaubendes Bild, welches deutlich machte, dass hier besonders eins im Vordergrund steht und zwar die Musik und nicht der Künstler. Somit schaffte der Erfurter es sein Publikum wohl mehr und eindringlicher zu berühren, als mit irgendwelcher Effekthascherei. Auch wenn so mancher dieser Songs relativ melancholisch ist, schwingt immer Hoffnung in den Songs mit. Nach dieser ruhigeren Phase folgten Cluesos lockereren und optimistischeren Songs. Ein besonderes Schmankerl des Konzerts folgte gegen Ende, als sich BAP-Sänger Wolfgang Niedecken auf die Bühne begab, um mit Clueso die Bob Dylan Song “Forever Young” in deutscher Sprache zu performen. Im Vergleich zu Cluesos eignen Nummern blieb der Song allerdings eher farblos. Nach zwei Zugaben, die einige der besten Songs des Musikers beinhalteten (wie z.B. Chicago) und einer Gesamtspielzeit von über zwei Stunden verabschiedete sich Clueso schließlich vom Publikum. Der Sound war ebenfalls hervorragend abgemischt. Daumen hoch für Clueso, Band und Team vom E-Werk.

Homepage von Clueso

Hompage E-Werk, Saarbrücken

Hompage Garage, Saarbrücken

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2 Gedanken zu „Konzertkritik: Clueso & Band, 17.10.2011, E-Werk Saarbrücken“

  1. äh… wer bitte ist denn “Peter Sellers”??? Der bürgerliche Name von Clueso ist meines Wissens nach immer noch Thomas Hübner.
    Aber wenigstens der Rest stimmt, das Konzert war super 🙂

  2. “Peter Sellers” ist der Schauspieler, der damals Inspector Clueso in den Filmen gespielt hat…irgendwie hatte ich da was vertauscht:-)…Sorry…wurde natürlich direkt korrigiert! Danke für den Hinweis!

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