Konzertkritik: Atlas Losing Grip, 5.9.2013, JUZ Illingen

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Schweißtreibender Punk Rock Abend

Das Illinger JUZ zählt sicher nicht zu den größten Jugendzentren, das heißt aber mitnichten, dass man dort keine großartigen Konzerte besuchen kann. Im Gegenteil! Wer vergangenen Donnerstag zum Konzert der schwedischen Punk Rock Band Atlas Losing Grip erschienen ist, hat definitiv was verpasst.

Zunächst bestiegen jedoch die Lokalmatadore von New Noise Project aus Völklingen die Bühne und erfüllten ihre Aufgabe als Einheizer zur vollsten Zufriedenheit. Das Quintett zeigte in einem dreiviertelstündigen Set, was sie drauf haben und stimmten mit ihrer speziellen Art des Punk Rocks perfekt auf den Hauptact des Abends ein und ließen sich zum Schluss auch nicht von technischen Schwierigkeiten aufhalten.

Als dann Atlas Losing Grip um den ehemaligen Satanic Surfers Sänger Rodrigo Alfaro die Bühne bestiegen, wurde es auf einmal ziemlich eng im kleinen JUZ. Die fünf Herren aus dem hohen Norden legten dann auch wie man es von einer guten Punk Rock Band erwartet, direkt mal ordentlich los und ließen von Beginn an kein Zweifel daran aufkommen, dass es sich hier um eine wahnsinnig gute Liveband handelt. Jeder Song wurde vom Publikum lautstark mit Ovationen bedacht und teilweise wurde auch ein bisschen mitgepogt. Das Set enthielt fast ausschließlich Songs des noch aktuellen Albums State of Unrest, das in naher Zukunft einen Nachfolger erhalten wird, das sich der Fünfer momentan im Studio befindet. Lediglich einen neuen Songs spielten die Jungs als Zugabe.

Positiv hervorzuheben war zudem der Sound, der trotz des kleinen Raums an keiner Stelle schwammig war oder von einem einzelnen Instrument dominiert wurde.

Zusammenfassend lässt sich nur wiederholen, dass jeder Punk Rock Fan, der nicht in Illingen war, ordentlich was verpasst hat. Das einzige Manko war, dass es viel zu schnell vorbei war.

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