Konzertkritik: Amplifier, 28.04.2013, Kleiner Klub Garage Saarbrücken

Amplifier

Space-Rock!

Lange Zeit galten Amplifier als Geheimtipp im Rockbereich. Trotz teilweise überragendem Medienecho, ist der Band der ganz große Durchbruch noch nicht gelungen. Die Combo aus Manchester, welche zu Anfang nur aus 3 Mitgliedern bestand, ist inzwischen auf 5 Musiker herangewachsen. Im Zuge ihrer Tour zum neuen Album „Echo Street“ beehrten sie auch den kleinen Klub der Garage Saarbrücken. Der Abend wurde von einem gewissen „Charlie Barnes“ eröffnet, welcher sich auch später bei Amplifier hinter den Keyboards und an der dritten Gitarre wiederfand. Musikalisch erinnerte das, was  er mit seiner One-Man Show präsentierte, ein wenig an Muse. Anschließend betraten Amplifier die Bühne, welche vielleicht ein wenig knapp bemessen für fünf Musiker war. Unbeeindruckt dessen, legte die Band mit dem atmosphärischen „Mary Rose“ den Grundstein für das was den Abend bestimmen solle. Unterstützt von den im Hintergrund laufenden Videos schaffte es die Band das Publikum in eine andere Welt zu entführen. Anschließend rockten die Musiker mit „The Wave“ alles um, was sich in den Weg stellte. Dieses Wechselbad zwischen atmosphärischen Parts, gigantischen Riffs und vertrackten Rhythmen durchzog das ganze Konzert und sorgte dafür dass keine Langeweile aufkam. Auf über zwei Stunden Spielzeit + Zugabe brachte es die Band und am Sound und der Organisation gab es ebenfalls nichts zu bemängeln. Ein gelungenes Konzert einer vielseitigen Band!

Homepage der Band

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