Konzertkritik: Alice Cooper – “Theatre of Death”-Tour 2010, 11.11.2010, Jahrhunderhalle Frankfurt

Schaurig und horrorlastig ging’s am 11.11.2010 in der Frankfurter Jahrhunderthalle zu. Der Meister des Horrorrock, Alice Cooper, stattete dem hessischen Publikum im Rahmen seiner “Theatre of Death”-Tour 2010 einen Besuch ab und schockierte wie gewohnt mir ungewöhnlicher Bühnenshow.

Doch bevor Mr. Cooper die Bühne betreten durfte, eröffneten Eisbrecher (die wir leider nur am Rande mitbekamen) und Tarja Turunen. Die Ex-Nightwish-Sängerin, seit ein paar Jahren solo auf Tour, war ein optimaler Opener. Ihr Opernmetal sorgte gleich dafür, dass alle Hände nach oben gestreckt wurden. Sichtlich überrascht von so viel Zuspruch (nicht selbstverständlich, da die Musik nicht unbedingt der von Alice Cooper ähnelt, Tarja gehört eher zum Gothic-Bereich), lieferte sie eine souveräne Bühnenshow und zeigte viel von ihrer Sangeskunst (hat eine klassische Opernsängerinnenausbildung).

Um 21.20 Uhr betrat Alice Cooper die Bühne. Und schon krachte es: “School’s Out”, eine seiner größten Hymnen, diente als Opener, die Leute rasteten buchstäblich aus, auch weil sie wussten, wie Coopers Bühnenshow weiter geht. Gleich mehrfach wurde Alice auf der Bühne “getötet”, sei es, dass er unter der Guillotine enthauptet wurde, am Galgen erhängt oder von hinten erwürgt wurde. Es ist sicher Geschmacksache, aber dafür lieben ihn die Fans. Alice Cooper hat schon immer schockiert und wird es auch hoffentlich die nächsten 40 Jahre noch tun.
Es folgten, neben einigen Füllnummern, natürlich auch “Poison”, “Feed my Frankenstein”, “No more Mr. Nice Guy” und “I’m eighteen”. Bedenkt man, dass Alice auch schon 62 Jahre alt ist, ist man überrascht, wie viel Power er immer noch auf der Bühne entwickelt.

Wenn’s nach dem Publikum ginge, könnte Alice Cooper ruhig öfter in Frankfurt vorbeischauen.

Wir hätten nix dagegen…

Bilder folgen !!!

Künstlerhomepage: www.alicecooper.com

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