Konzertbericht: Masked Intruder, 9.9.2014, JuZ Illingen

Was für eine geile Liveband

Manchmal hat man ja Angst, dass einen Dinge allgemein enttäuschen könnten, weil sie mit zu viel Vorschusslorbeeren daher kommen, seien es nun Filme, Bücher, Alben oder auch die Livequalitäten von Bands. Masked Intruder jedoch haben sich allen Lob absolut verdient.

Zunächst spielten am vergangenen Dienstag jedoch Pale Angels, die in einer interessanten Mischung aus New Jersey und Wales kommen. Leider war deren Konzertverlauf jedoch auch ein wenig durchmischt, am Anfang wussten sie noch ziemlich zu gefallen, ließen jedoch im Laufe ihres Sets ziemlich nach. Schade, denn eigentlich macht das Trio ganz gute Musik. Da half es auch wenig, dass sie ihre Songs einfach so runterspielten, ohne auch nur eine richtige Ansage zum besten zu geben.

Als das maskierte Quartett, welches außerdem von Officer Bradford unterstützt wurde, dann aber auf die Bühne kam, war die Welt sofort wieder in Ordnung. Vom ersten Song an zeigten Masked Intruder was sie drauf haben und waren dabei so unheimlich sympathisch, scherzten ordentlich während der Ansage und fielen natürlich nie aus der Rolle. Einfach rundum überzeugend und null aufgesetzt. Wer da nicht wenigstens ein bisschen mitwippt ist wahrscheinlich taub und wurde sowieso spätestens von Officer Bradford, der sozusagen als Cheerleader fungiert, dazu animiert wenigstens ein bisschen mitzumachen. So war die Stimmung während des gesamten Sets ziemlich gut und passte sich also an das Niveau auf der Bühne an.

Alles in allem ein klasse Konzertabend, an dem so ziemlich alles stimmte.

 

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