Kritik: Vanquish (Xbox 360, PS3)

Vanquish ist schnell. Vanquish ist cool. Vanquish ist stylisch.

Mit Vanquish, einem Third-Person-Shooter, melden sich Platinum Games, die Macher des brutalen Madworld und des abgedrehten und hocherotischen Bayonetta, zurück. Und auch diesmal machen sie ihrem Namen alle Ehre und halten mit abgedrehten Ideen und brachialer Action nicht hinterm Berg.

Die Story ist schnell erzählt: In nicht allzu ferner Zukunft greift Russland die USA an und zerstört San Francisco. Als nächstes Ziel wird New York von Victor Zaitsev, dem Oberbösewicht, ausgewählt. Es sei denn die USA ergeben sich. Einzige Hoffnung ist Sam Gideon, der mit Hilfe des neu entwickelten ARS (Augmented Reaction Suit) Anzugs für die Organisation DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) den bösen Jungs ordentlich Dampf machen soll.

Nach dem Training, in dem man die sehr eingängige Steuerung und die Funktionen des ARS, wie Zeitlupe und Sliden, beigebracht kriegt, geht die Action direkt richtig los. An Bord einer Raumstation bekämpft man Gegner in Form von Robotern. Diese treten in diversen Variationen und Größen auf: vom einfachen Fußsoldaten, über Kampfkolosse mit Bazookas, bis hin zur schwebenden, panzerzerstörenden Qualle. Egal in welcher Form, sie sind immer in der absoluten Überzahl. Doch dank dem ARS slidet Sam in Höchstgeschwindigkeit von Deckung zu Deckung, schaltet zwischenzeitlich in Zeitlupe mehrere Gegner auf einmal aus, und bekämpft am Ende jedes Kapitels riesige Bossgegner. Dabei hat er immer einen coolen Spruch auf den Lippen und immer eine Zigarette im Mundwinkel, ganz im Stile ein Bruce Willis. Das Ganze sieht dank der Grafik, die auf dem neuesten Stand der Technik ist, super-stylisch aus. Die Umgebungen sind im coolen Sci-Fi-Stil gehalten, in allen Ecken geht stets der Punk ab, dabei bleibt die Framerate aber durchgehend konstant, so muss es sein! Der Soundtrack besteht aus treibenden Technostücken und passt perfekt zur Action. Die Lokalisierung ist in Ordnung, Sams deutsche Synchronstimme klingt jedoch etwas zu gewollt cool. Nach 6-8 Stunden ist der Singleplayer-Spaß (einen Multiplayer-Part gibt es nicht) dann auch schon wieder vorbei. Jedoch sind dies 6-8 Stunden die einem keine Verschnaufpausen lassen und den Puls konstant auf 180 halten. Wer Lust auf eines der schnellsten und actionreichsten Spiele seit Bayonetta hat, sollte hier auf jeden Fall zugreifen.

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