Kinokritik zu „Iron Man 2“

Die coolste Sau unter den Superhelden ist zurück. Nach dem Überraschungserfolg von 2008 ließ die Fortsetzung von „Iron Man“ natürlich nicht lange auf sich warten. Und diesmal bekommt Robert Downey Jr. auch noch prominente Unterstützung von Mickey Rourke und Scarlett Johansson. Wer „Iron Man“ liebte, wird auch in „Iron Man 2“ seinen Spaß haben.

Zur Story
Tony Stark (Robert Downey Jr.) hat es nicht leicht. Nicht nur, dass er sich mit den Geistern der Vergangenheit seines Vaters rumschlagen muss, nein, auch der Senat sitzt ihm im Nacken. Der will nämlich aus Gründen der nationalen Sicherheit an Tonys Anzug ran. Aber auch die Konzernkonkurrenz ist scharf auf den Anzug, allen voran Starks ärgster Konkurrent Justin Hammer (Sam Rockwell). Als der Russe Ivan Vanko (Mickey Rourke) dann auch noch mit Starks Technik zum Schlag gegen „Iron Man“ ausholt, denkt Hammer, dass seine Zeit gekommen ist. Dann kommt auch schnell die Frage auf, wer eigentlich die scharfe rothaarige Natalie Rushman (Scarlett Johansson) ist. Aber auch die Guten, hier vertreten durch S.H.I.E.L.D. – Leiter Nick Fury (Samuel L. Jackson) wollen Iron Man vor ihren Karren spannen. Und was haben die eigentlich mit seinem Vater zu tun? Ganz nebenbei muss Tony dann auch noch ein neues Element entdecken, denn die jetzige Energiequelle hält zwar sein Herz am Laufen, vergiftet ihn aber nach und nach. An Tonys Seite sind wie im ersten Teil auch wieder Pepper Potts (Gwyneth Paltrow), mit der diesmal auch nicht so alles rund läuft und sein bester Freund James Rhodes (Don Cheadle), der ihm diesmal auch gehörig zusetzt.

Fazit
Ja, okay, die Story ist ganz schön überladen! Für seine Storyline wird er wohl keine Preise kassieren. Aber macht der Film deshalb weniger Spaß? Absolut nicht. Denn die Stärke dieser Reihe liegt ganz woanders. Robert Downey Jr. gibt die milliardenschwere Rampensau Tony Stark mit der nötigen Lässigkeit und dem richtigen Maß an Respektlosigkeit. Besonders im verbalen Schlagabtausch, bspw. vorm Senat, zeigt Downey, was er kann und das alles schön politisch unkorrekt und mit einem jovialen Grinsen garniert. Mickey Rourke hat seine Nische in Hollywood anscheinend gefunden. Ein Hoch auf die verpatzten Schönheits-OPs ohne die den Schönling von einst heute wohl niemand mehr kennen würde. Für Actionszenen, die ohne das heute leider immer weiter Verbreitung findende Kameragewackel und allzu schnelle Bildabfolgen auskommen und trotzdem noch funktionieren und schön anzusehen sind, muss man wohl dankbar sein. Daher erfüllt der Film locker die Erwartungen, die man im Allgemeinen so an Fortsetzungen knüpft: der Kinobesuch lohnt sich also!!!!!

Schulnote: gut ++

Darsteller: Robert Downey Jr., Mickey Rourke, Don Cheadle, Scarlett Johansson, Gwyneth Paltrow, u. a.
Regie: Jon Favreau
FSK: ab 12 Jahren
Länge: ca. 125 min.
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