Kinokritik: Crazy Heart

Ursprünglich als Direct-to-DVD-Film geplant, kam Crazy Heart doch in die Kinos. Zum Glück muss man sagen, denn neben 2 Golden Globes gewann der Film auch 2 Oscars.

Zur Handlung

Bad Blake (Jeff Bridges) war ein berühmter Country-Sänger. Seit Jahren schreib er jedoch keine neuen Songs, sondern tourt, mitunter in Bowlingcentern oder heruntergekommenen Pubs, mit seinen alten Songs, spielt dabei aber kaum vor mehr als 10 Leuten. Seine letzten Fans sehen ihn eher als Legende. Da Blake einen Ruf als hervorragender Songschreiber inne hat, bittet ihn sein Manager, doch neue Songs zu schreiben, um wieder erfolgreicher zu werden, was Blake aber ablehnt. Aufgrunddessen verfällt er auch zunehmend dem Alkohol. Vor und nach jedem Konzert betrinkt er sich ordentlich mit Whiskey. Während eines Konzerts lernt er die Nichte eines Barbesitzers (Maggie Gyllenhaal) kennen, mit der er eine Affäre beginnt.

Auch sein einstiger Ziehsohn Tommy Sweet (in einer Nebenrolle Colin Farrell), mittlerweile erfolgreicher als er selbst, bittet Blake um die Mithilfe bei neuen Songs, wovon Blake anfangs auch nicht begeistert ist.

Nach einem Herzinfarkt ändert Blake sein Leben. Er beginnt, neue Songs zu schreiben, sein Leben scheint wieder ausgeglichen…

Fazit

Die Beschreibung des Films klingt durchaus wie “The Wrestler”. Und dennoch ist Crazy Heart etwas ganz anderes. Die Story vom abgehalfterten Ex-Star, der ein Comeback feiert begeistert nicht nur Country-Fans. Auch der 1a-Soundtrack wird jederman im Ohr hängen bleiben.

Schulnote: sehr gut

Darsteller: Jeff Bridges, Colin Farrell, Maggie Gyllenhaal, u.a.
Regie: Scott Cooper
Länge: 112 Minuten
FSK: ab 6 Jahren

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