Interview mit Henni La Penni

 

Henni La Penni ist eine junge und aufstrebende Künstlerin aus dem Saarland, deren Musik durch Themengebiete wie Fäkalien und Essen geprägt wird. Anlässlich der bevorstehenden Veröffentlichung ihres neuen Albums „Heiß und Gäggisch“ stand sie uns für ein paar Fragen zur Verfügung.

 

Saarschall: Liebe Henni, erst einmal vielen Dank, dass Du dir die Zeit für uns nimmst.

Henni: Gern geschehen.

Saarschall: Zu Beginn würde ich gerne wissen, wie du überhaupt zur Musik gekommen bist und was deine musikalischen Vorbilder sind.

Henni: Schon im jungen Alter habe ich wunderbare Stücke auf meiner Melodica kreiert. Nachdem ich merkte, dass ich was Musikinstrumente betrifft völlig talentfrei bin, habe ich mich auf das Singen beschränkt. Schon in meiner ersten Band „The Kiddies“ überließ ich das Keyboardspielen meiner Duettpartnerin. Inzwischen werde ich glücklicherweise von Mr. Spagozi produziert. Geprägt haben meine Musik Größen wie Heino oder Blümchen. Aber auch Lederhosen Lucil beeindruckte mich stark.

Saarschall: Das Video zur ersten Single „Sexy Oma schwimm‘  mit mir“ deines kommenden dritten Albums „Heiß und Gäggisch“ ist gerade erschienen. Was können deine Fans vom neuen Album erwarten?

Henni: Jede Menge geile Sause-Action – das ist schon mal sicher. Außerdem zwölf Knaller-Songs und einen alten Bekannten in neuem Outfit. „Durchfall ist die Konsequenz“ vom Album „Kulinaria – Worschdbrot“ gibt’s als Special-Track in akustischer Form.

Saarschall: Im Video zu „Sexy Oma schwimm‘  mit mir“ präsentierst du deine neue Tanz-Crew. Wo hast du die Ausnahmetalente Mandy- Sandy, Jacqueline-Delilah, Chantal-Cheyenne, Rihanna-Samira, Kimberley-Mercedes gefunden? Hast du schon vorher mit ihnen zusammengearbeitet?

Henni: Nein, ich habe zum ersten Mal mit ihnen gearbeitet. Der Großteil stammt aus einer Resozialisierungsmaßnahme eines Sanatoriums in Mecklenburg-Vorpommern. Eine ist mir zugelaufen, ich verrate aber nicht welche.

Saarschall: In deinem bisherigen Schaffen zeigt sich ja eine starke Tendenz hin zum Thema Wurst-und Fleischerzeugnisse. Woher kommt diese Liebe zur Wurst?

Henni: Wurst ist fein.

Saarschall: Auch gegenüber etwas ekligeren Themen wie Fäkalien und Durchfall zeigst du keine Scheu, was für eine Frau doch recht ungewöhnlich ist. Damit hebst Du die Emanzipation der Frau auf eine neues Level und sagst: Auch Frauen dürfen über ihre Stoffwechselendprodukte sprechen. Woher nimmst du den Mut, um diese Themen anzusprechen?

Henni: Körperfunktionen sind Bestandteile des täglichen Lebens. Ich bin absolut gegen eine weitere Diskriminierung von KACKA. Auch Frauen haben Bedürfnisse, selbst wenn sie mal größer (r)ausfallen.

Saarschall: Abschließend würde ich gerne noch wissen, ob sich deine Fans vielleicht auf eine Tour zum neuen Album freuen dürfen?

Henni: Leider habe ich eine ausgeprägte Phobie gegen eine Tour, was sich auch im Song „Tour…..neee!“ auf dem neuen Album niederschlägt. Da müsste die Resonanz der Fans schon riesig sein, dass ich mich dem aussetze.

Saarschall: Vielen Dank für deine Antworten und viel Erfolg mit dem neuen Album.

Das Interview führte Marco Kuznik

Henni La Penni’s Homepage

5 Gedanken zu „Interview mit Henni La Penni“

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