Interview mit August Paulsen (Guns of Moropolis)

Das Debütalbum „In Dynamite We Trust“ der Newcomer Guns of Moropolis haben wir gerade erst mit dem Prädikat „sehr gut“ ausgezeichnet. Jetzt stand uns Frontmann Paul alias August Paulsen im Saarschall-Interview Rede und Antwort.

Saarschall: Hallo Paul. Guns of Moropolis ist ja ein eher ungewöhnlicher Bandname. Was hat es mit diesem auf sich?

Paul: Im tiefsten dunklen Mittelalter trug unsere heutige Heimatstadt Heidenheim an der Brenz den Namen Moropolis. Er ist griechischen Ursprungs und die Bedeutung ist folgende:

Wir haben die größten Kanonen, die dicksten Mauern, die dümmsten Soldaten, die geilsten Weiber und ganz tief unten im Keller steht unsere eigene Jägermeistermaschine.

Saarschall: Euren Musikstil, den ihr als „Metalbilly“ bezeichnet, erinnert stellenweise an Volbeat, die ja momentan richtig durchstarten. Würdet ihr diese als Vorbilder oder Inspiration bezeichnen? Was sind eure sonstigen Einflüsse?

Paul: Volbeat sind durchaus Inspiration für uns…wir haben uns jetzt alle für einen Dänischkurs angemeldet. Die Sprache ist aber echt merkwürdig – das wirkt sich auf die Kommunikation innerhalb der Band aus. Keiner versteht den anderen mehr richtig. Absolutes wirr warr.

Sonstige Vorbilder sind für uns alle Bands die richtig geilen Rock spielen!

Saarschall: Gegründet habt ihr euch 2009, also erst vor knapp 2 Jahren. Was habt ihr gemacht bevor ihr die Band gegründet habt? Wart ihr vorher auch schon musikalisch unterwegs? Wie genau seid ihr zur Musik gekommen?

Paul: Vorher waren wir alle 3 im Gastrogewerbe tätig. Zur Musik sind wir zufällig gekommen. Wir wurden beim Diebstahl in einem Musikgeschäft erwischt – zur Strafe mussten wir Instrumente lernen – so kam eins zum anderen.

Saarschall: Ab Oktober seid ihr als Support mit den Emil Bulls auf Tour. Was können die Fans von einem eurer Live-Auftritte erwarten?

Paul: Alles was sie wollen- wir sind Dienstleister auf der Bühne. Wenn kein Wunsch kommt werden wir unsere irre Show einfach durchziehen und uns amüsieren und alles geben.

Saarschall: Wenn man sich eure Homepage und die dortigen Infos zu euch anschaut, könnte man meinen ihr nehmt euch selbst nicht ganz so ernst. Stimmt das, oder sehe ich das falsch?

Paul: Wir sollten unbedingt mit dir persönlich reden – und dann gibts echt Ärger! So eine Unterstellung können wir nicht auf uns sitzen lassen. Dauernd werden wir falsch verstanden. Ich fluche gerade auf Dänisch! So!

Saarschall: Ihr habt euer Debüt „In Dynamite We Trust“ getauft. Auf was vertraut ihr denn sonst noch so? Außer Dynamit natürlich.

Paul: Haarspray, Kühlschränke, Mofas und Gummistiefel.

 

Wir danken Paul für das Interview.

Das Interview führte Marco Kuznik

 

Bandhomepage: Guns of Moropolis

 

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