Interview: Kai Wingenfelder (Wingenfelder:Wingenfelder, Fury in the Slaughterhouse)

Der Ex-Fury in the Slaughterhouse-Frontmann und jetzige Hälfe von Wingenfelder:Wingenfelder stand uns für ein paar Fragen Rede und Antwort

Saarschall: Thorsten und du habt gerade mit ein paar Mitstreitern „Wenn die Zeit kommt“ aufgenommen, ein neumodisches Weihnachtslied. Es passt natürlich voll und ganz in euer caritatives Engagement, das ihr insbesondere dieses Jahr an den Tag legt. Böse Zungen werden nun behaupten: „Das machen die doch nur, um in den Medien zu bleiben“. Was entgegnet ihr da?

Kai: Bis jetzt hat das noch keiner behauptet. Ihr seid die Ersten ! Eigentlich sollte ich nur ein Video für ffn drehen zu einem völlig anderen Weihnachtslied, welches Englisch war und mir nicht gefiel. Ich fand es war Zeit für ein neues deutsches Weihnachtslied und ffn mochte es ! Caritatives Engagement ist wahrlich nichts schlechtes und in den Medien findet es auch nur dann statt, wenn es gut ist. Soweit ich das beurteilen kann, lieben die Leute unser kleines Weihnachtslied und es ist seit 3 Wochen in denTop 50 der deutschen Single Charts. Da kommt man nicht rein wenn man in die Medien will, sondern wenn man einen guten Song schreibt ! Weiterhin  weiß  ich auch nicht wieso wir dieses Jahr angeblich besonders viel caritative Dinge machen sollen. Wir sind mit  Fury lediglich Botschafter für die weihnachtliche Obdachlosenspeisung in Hannover und mit ffn zusammen sammeln wir für die Krebsstation der MHH. Wenn also wirklich jemand so denken sollte, kann ich ihm nur sagen: Anstatt seine Zeit damit zu verschwenden so einen Schwachsinn zu denken lieber selber den Arsch hochkriegen und irgendwas bewegen ! Die Welt hats nötig !

Saarschall: Wingenfelder:Wingenfelder waren auf Akustik-Tour, vorher war es ne Art Halb-Akustik-Tour. Kommt als nächstes die W:W Ohne Akustik Tour? Oder gibt es Gründe, fahrt ihr in letzter Zeit die eher ruhigere Schiene fahrt? Und: Habt ihr keine Angst, irgendwann zur PUR-Ära zu gehören?

Kai: Leider falsche Information ! Erstens war es eine Halbakustik tour mit der kompletten Band, die übrigens ganz schön gerockt hat, und dann waren wir zu dritt  mit drei Akustikgitarren unterwegs in kleineren Läden. Momentan nehmen wir mit dem Produzenten von Jupiter Jones , BAP oder Vierkanttretlager Wolfgang Stach unser neues Album in Köln auf. Klingt aber irgendwie nicht nach Pur.

Saarschall: Selbst für die Fans war es absolut unvorhersehbar: Fury in the Slaughterhouse kommen am 8.6.13 für ein Konzert erneut zusammen und feiern Klassentreffen. Hatte man gerade in der Vergangenheit doch eher das Gefühl, dass Fury so ziemlich die letzte Band wäre, die sich nochmal zusammenrafft, nachdem von allen Seiten betont wurde, dass dies praktisch ausgeschlossen ist. Der Ticketverkauf läuft blendend, die Fans rasten jetzt bereits aus. Wir möchten jetzt nicht nach dem Warum fragen, aber wieso?

Kai: Weil wir Bock drauf haben, und man uns ein Angebot gemacht hat was wir unmöglich ablehnen konnten.

Saarschall: Wie schwierig war es, die Bandmitglieder zu überreden?

Kai: Das hielt sich in Grenzen .Wir waren uns zuerst nicht sicher ob wir das überhaupt wollten, aber dann fanden wir es doch ziemlich spannend mal wieder zusammen Musik zu machen nach 5 Jahren  Pause.

Saarschall: Zu lesen war, dass die Fans am 8.6.13 bekommen, was sie hören wollen. Dürfen die Fans die Setlist mitbestimmen oder welches Schmankerl stellt ihr euch vor?

Kai: Jeder kann gerne schreiben was er sich wünscht aber wir können sicher nicht alles spielen . Ansonsten ist es noch ein bisschen hin und wir sind noch gar nicht soweit, das wir wissen was wir alles anstellen wollen.

Saarschall: Welche Pläne stehen sonst für 2013 an? Neues Album?

Kai: Ganz genau  🙂 wingenfelder:Wingenfelder nehmen mit Wolfgang Stach ihr neues Album  „Selbstauslöser „ auf , welches 2013 erscheint. Wir werden im Herbst auf Tour gehen und ham E Gitarren dabei !!

 

Wir danken Kai für dieses Interview!

Geführt wurde es von Patrick

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