Gastkommentar: Kampf der Titanen

Ach ja? Wo waren sie denn, die Titanen? In diesem Film haben sie jedenfalls nicht mitgespielt. ^^

Wenn jemand Lust auf einen nicht erwähnenswerten Plot, eine schlechte 3D -Qualtiät (da nicht in 3 D gedreht sondern von 2D auf 3D Format übertragen wurde, ja, das erkennt man leider) und nicht mal imposante Monster oder wirklich coole Spezialeffekte hat, dann immer hereinspaziert in diesen absurden Heldenepos verfälschter griechischer Mythologie.

Erzählt wird die Geschichte des Perseus, Bastard von Göttervater Zeus. Im Film erhebt sich die Menschheit gegen den herrschenden Götterolymp, woraufhin die Götter zurückschlagen und den Menschen ein Ultimatum stellen. Binnen 10 Tagen soll die Stadt Argos vom Kraken, einer Schöpfung des Gottes Hades, zerstört werden damit die Menschen wieder Gehorsam lernen und ihren Göttern huldigen. Allein der Halbgott Perseus, der selbst enormen Hass auf die Götter hegt, die den Tod seiner Ziehfamilie verschuldet haben, ist in der Lage diese Gefahr zu bannen. So kämpft er gegen Riesenskorpione, Hexen und die Medusa, um diesen ganzen auf Leinwand gebannten Schwachsinn letztendlich im Kampf gegen den Kraken (der übrigens nicht halb so lange dauert wie der Kampf gegen die Riesenskorpione) zu einem glücklichen Happy End zu führen. Hurra!

Zwar hat man inhaltlich wohl sowieso nicht allzu große Erwartungen an den Film stellen dürfen, dennoch enttäuscht es sehr, dass die Kämpfe und Effekte, auf denen der Schwerpunkt wohl liegen sollte, ebenfalls nicht wirklich überzeugen und begeistern. Zu guter letzt wäre da noch das Setting zu erwähnen. Die Landschaft rund um Argos sieht aus als wären alle Titanen vor Drehstart Amok gelaufen und hätten Schutthalden aus Geröll, Scherben und Dreck hinterlassen. Vielleicht war das ja ihr Anteil an diesem Film;)

Kathrin Grünewald aus Bonn, 05.05.2010

s. auch Kritik von Rebecca

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