CD-Kritik: Roxette – Charm School

Das schwedische Pop-Duo Roxette feierte Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts mit Hits wie „It Must Have Been Love“, „The Look“ und „How Do You Do“ weltweit Erfolge. Doch vor 10 Jahren wurde es still um die beiden, da die Sängerin Marie an einem Gehirntumor erkrankte war. Für viele Fans bedeutete dies das Aus der Band, doch eine offizielle Trennung folgte nie.
Dieses Jahr melden sich Roxette mit ihrem neuen Album „Charm School“ und der dazugehörigen Tour zurück und  zeigen, dass sie trotz der langen Abstinenz nichts von ihrem Talent, gute Pop-Songs und –Balladen zu schreiben  verlernt haben. Die aktuelle Single „She’s Got Nothing On (But The Radio)“ gibt schon die Richtung vor: sehr poppig.  Und das Album erinnert dann auch an die Hochphase der beiden, klingt aber etwas frischer und aktueller, nicht wie  eine reine Neuauflage der alten Hits. Maries kräftige und prägnante Stimme steht weiterhin im Vordergrund, aber auch Per übernimmt wieder bei einigen Liedern die Lead-Stimme. „Charm School“ macht einen runden Eindruck, bietet  sowohl eingängige Up-Tempo-Nummern, als auch gefühlvolle Balladen. Fans von Früher werden sicherlich mehr als  zufrieden mit der neuen Scheibe sein, und es werden sich sicher auch neue, jüngere Fans finden, die bisher noch nicht  so viel von Roxette gehört haben. Insgesamt ein rundum gelungenes Album. Welcome Back Roxette!

Schulnote: 2 +

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