Film-Kritik: Die Fee

Dom (Dominique Abel) ist Nachwächter in einem Hotel. Eines Abends erscheint Fiona (Fiona Gordon), eine Fee die ihm 3 Wünsche gewährt und ein Zimmer mietet. Doch nachdem sie seine ersten beiden Wünsche, einen Roller und lebenslang kostenloses Benzin, erfüllt hat, verschwindet sie. Nicht jedoch ohne Dom noch eine Nachricht auf dem Badezimmerspiegel zu hinterlassen: „Rendevouz im Cafe Amour um 18 Uhr“. Was daraufhin folgt sind allerlei Irrungen und Verwirrungen, mit Betonung auf Verwirrung…

Man kann „Die Fee“ wohl am ehesten mit den Filmen von Helge Schneider mit französischem Einschlag beschreien. Alles wirkt recht improvisiert, es wird wenig gesprochen, der Humor stammt eher aus der Slapstik-Ecke. Gespickt wird das Ganze dann noch mit diversen Tanz – und Gesangseinlagen. Avantgardistisch nennt sich das dann wohl. Auch wenn ich großer Helge Schneider Fan bin, „Die Fee“ konnte mich nicht wirklich überzeugen. Ich denke dies liegt zum Teil an den kulturellen Unterschieden zwischen deutschem und französischem Humor.  Ich musste zwar das ein oder andere Mal schmunzeln, zu mehr hat es jedoch nicht gereicht. Dabei hat „Ziemlich beste Freunde“ gerade dieses Jahr noch bewiesen, dass aus Frankreich auch Komödien auf internationalem Niveau kommen können.

Wenn man mal Lust auf eine etwas andere Art von französischer Komödie hat, kann man sich „Die Fee“ anschauen.  Wirklich empfehlenswert ist der Film meines Erachtens aber nicht.

Note: 4 +

Die Fee läuft seit 06.09.2012 im Kino

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