DVD-Kritik zu „Paranormal Activity“

Wie einst „The Blair Witch Project“ lehrte die Low-budget-Produktion „Paranormal Activity“ Hollywood im wahrsten Sinne des Wortes wieder das Fürchten. Ursprünglich mit einem Budget von geschätzten 15.000 USD gedreht, spielte der Film bis heute weit mehr als das 10.000-fache ein und kann somit wohl zurecht als übernatürliches Phänomen bezeichnet werden.

Zur Handlung:
Die Hauptdarsteller Micah und Katie führen augenscheinlich ein ganz normales Leben in einem ganz normalen Haus – wenn da nicht die merkwürdigen Dinge wären, die sich nachts in ihrem Haus ereignen. Beginnend mit ein bisschen Gepolter und Gerumpel, wird schnell klar, dass hier etwas am Werk ist, das an Intensität zunimmt. Und die Videokamera, die Micah jede Nacht laufen lässt, um mit seinen eigenen Augen sehen zu können was passiert, dokumentiert tatsächlich Unfassbares.

Fazit:
Es ist schlicht und ergreifend beeindruckend, wie Regie-Neuling Oren Peli mit seinen verwackelten Videoaufnahmen so manche Hochglanzproduktion in den Schatten stellte. Die Panik der Hauptdarsteller wirkt absolut echt und überträgt sich wohl gerade deswegen sehr schnell auf den Zuschauer und bis zum schockierenden Finale ist das Gänsehautstimmung pur. Horror-Fans, die auch gerne mal auf blutiges Gemetzel verzichten, dürften hier voll auf ihre Kosten kommen.

Bonusmaterial:
Neben dem Original-Trailer bietet die DVD hier noch ein alternatives Ende.

Schulnote Film: gut

Schulnote DVD-Ausstattung: befriedigend

Regie: Oren Peli
Darsteller: Katie Featherston, Micah Sloat u. a.
FSK: ab 16 Jahren
Länge: 84 min.
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