DVD-Kritik: WW II – Wir waren Soldaten

Die zehnteilige HISTORY-Serie dokumentiert auf einzigartige Weise Schauplätze und militärische Aktionen des Zweiten Weltkriegs.

Zwei Jahre lang recherchierten die Produzenten der Doku-Serie in öffentlichen Archiven und vor allem in privaten Sammlungen. Endgültig zusammengetragen wurde schließlich aus über 500 Tagebüchern, Briefen und Berichten sowie mehreren hundert Stunden Filmaufnahmen, teilweise sogar in Farbe. Soweit und evtl. noch so bekannt. Doch was macht diese Doku so einzigartig ?

Es ist die Erzählweise : Der Krieg aus der Sicht von 12 Amerikanern, die ihn unmittelbar miterlebt haben, sei es als Soldat, Reporter oder Krankenschwester. Logischerweise erstrecken sich daher die Kriegsschauplätze nicht nur auf Europa, sondern gezeigt werden auch eindrucksvolle Originalbilder aus Nordafrika und vor allem Asien und dem Pazifik. In insgesamt 3 DVDs erfährt der Zuschauer eine ungeahnt intensive „Beteiligung“ am Kriegsgeschehen und das aus amerikanischer Perspektive, was zwar gewöhnungsbedürftig erscheint, jedoch auch mal eine dankbare Ablenkung zu den bisher gezeigten Dokus deutscher Machart bildet.

Wer Interesse an authentischer Geschichte und vor allem viel Zeit hat (10 Episoden à 45 Minuten plus umfangreiches Bonusmaterial), dem wird diese Doku sicherlich zusagen.

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