DVD-Kritik: Wolfcop

wolfcop

Dirty Harry, only hairier? Clint Eastwood sollte sich dies nicht bieten lassen

Es gibt Filme, bei denen man weiß: Ja, das ist Trash und das ist vielleicht auch lustig. Man denke hier an die Sharknados. Und dann gibt’s Filme, die ich noch nie verstanden habe. Und dazu zählt auch Wolfcop. Ist ein Trashfilm umso lustiger, weil er lustig beworben wird? Oder muss er lustig beworben werden, weil ihn sonst niemand lustig findet? Ich denke, zumindest bei Wolfcop ist dies der Fall. Um was geht’s: Da kommen irgendwelche Mittelalter-Zauber-Leute, die einen nicht ganz gesetzestreuen Dorfpolizisten zum Werwolf machen. Aber doch nicht so ganz Werwolf: Er spricht weiterhin wie ein Mensch und sieht eben nur aus wie ein Werwolf und hat natürlich nichts besseres zu tun, als böse Menschen in ihre Einzelteile zu zerreißen. Witzig ist dies nur selten. Er herrscht eher ein Kopfschütteln vor, was diese hahnebüchene Story soll.

Klingt beschissen? Ist es auch!

Was kann man dem Film Gutes abgewinnen? Er verzichtet auf billige PC-Effekte. Die Masken sehen zwar eher aus, wie beim Discounter vom Band gefallen, aber immerhin ist alles irgendwie echt. Das war’s aber auch schon.

Für Trashfans zu unlustig und für Krimifans zu bescheuert. Macht kein Spaß!

Schulnote: 5

 

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