DVD-Kritik: Türkisch für Anfänger


Die einstige ARD-Serie als Spielfilm

Lena Schneider (J. Preuß) ist von ihrer Hippiemutter grundsätzlich mal genervt. Deshalb hat sie sich entschlossen, eher den gegenteiligen Lebenstil zu wählen: Konservativ, vernünftig, strebsam und einfach unkomisch. Zur Feier ihres Abiturs beschließen Mutter und Tochter dennoch einen Thailandurlaub. Gleichzeitig planen auch die Öztürks denselben Thailandurlaub. Macho Cem Ötztürk (Elyas M’Barek) hält nicht viel von Frauen und erst Recht nichts von Emanzipation. Es kommt, wie es kommen musste: Bereits im Flugzeug geht man sich gehörig auf die Nerven. Oberemanze trifft auf Macho. Aufgrund heftiger Turbulenzen muss das Flugzeug notwassern. Cem und Lena landen zusammen auf einer einsamen Insel. Ob das mal gutgeht…

Wem die Beschreibung jetzt zu flach ist, der sei auf folgendes hingewiesen: Liebe Damen, M’Barek fällt im Film des öfteren damit auf, dass er entweder ganz nackt oder zumindest oberkörperfrei herumläuft. Werte Herren: Auch Josefine Preuß hält oft nicht allzu viel von unnötigem Stoff und … um die Geschlechter jetzt unter einen Hut zu bringen … eine Sexszene ist auch noch drin :).

Türkisch für Anfänger ist dennoch harmloses Samstag-Abend-ARD-Programm. Tut keinem weh, ist aber auch jetzt nicht die große Komödie. Die mag zum einen daran hängen, dass deutsche Schauspieler nach wie vor im Gegensatz zu ihren amerikanischen Kollegen hölzerner spielen. Nichtsdestotrotz: Fans der Serie wird’s gefallen; allen anderen nur bei Bedarf.

Schulnote: 2-3

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