DVD-Kritik: The Wolf of Wall Street

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Eine wahre Begebenheit

Wer The Wolf of Wall Street anschauen möchte, braucht zunächst zwei Dinge: Zeit und starke Nerven. Der Film um die Geschichte von Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) dauert fast drei Stunden und führt einem vor Augen, was falsch läuft in dieser Welt, in der Broker grundsätzlich als Verbrecher gelten sollten. Zumindest, wenn man diesem Film Glauben schenken darf.

Die Story, angesiedelt in den 80ern, handelt vom jungen Jordan Belfort, der an seinem ersten Arbeitstag als Broker an der Wall Street in Mark Hanna (Matthew McConaughey) direkt seinen perfekten Lehrmeister findet. Anfangs noch zurückhaltend, begreift der frisch-verheiratete Belfort sofort, dass es nicht darum geht, Geld für die Anleger zu machen, sondern nur darum, für sich selbst den größtmöglichen Profit zu erzielen. Doch zunächst scheint alles schief zu laufen: die renommierte Firma, in der Belfort gerade erst angefangen hatte, geht pleite und so führt der Weg nach Long Island, wo er dann jedoch anfängt mit sogenannten Penny Stocks ein Vermögen zu machen. Schnell sieht er das Potenzial und gründet seine eigene Firma, in der er seinen Partnern und Angestellten zeigt, wie man die Leute so richtig schön verarschen und ausnehmen kann.

Das Geld steigt ihm und seinen Partnern jedoch auch schnell zu Kopf und so werden die Büroräume immer größer, die Prostituierten immer teurer und der Drogenkonsum immer unkontrollierter. Kein Wunder, dass die Ehe mit seiner Frau Teresa (Cristin Milioti) in einer Scheidung endet, was daran liegt, dass Belfort sich lieber mit der hübschen Naomi (Margot Robbie) vergnügt, die er später dann auch ehelicht. Getrieben vom Größenwahn und der Sucht nach immer mehr Geld, schafft es Jordan jedoch nie, den Ausstieg zu finden und so dauert es natürlich auch nicht lange, bis die Behörden auf ihn aufmerksam werden.

Die schauspielerische Leistung, nicht nur von Leonardo DiCaprio, der die Rolle des Antihelden perfekt verkörpert, ist im gesamten Film erstklassig, die Erzählweise ist erfrischend anders und wird auch noch von einer sehr abwechslungsreichen Musikauswahl schön untermauert. Die Handlung des Films jedoch, ist eigentlich schon grotesk und obwohl man in diesem Film so viel Sex und nackte Haut sieht, ist er weit davon entfernt irgendwie sexy zu sein.

Fazit: Ein sehr interessant erzählter Film mit tollen Schauspielern, dafür aber ekelhafter Story, die leider ab und zu seine Längen hat. Eine knappe Stunde weniger, wäre auch nicht verkehrt gewesen.

Schulnote: 2-

 

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