DVD-Kritik: The Quiet Ones

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Der klassische Poltergeist

Der Professor Coupland (Jared Harris) ist davon überzeugt, dass paranormale Aktivitäten ein Resultat negativer menschlicher Energie und Vorstellungskraft sind. Um sich und der Welt dies zu beweisen führt er mit seinen besten Studenten ein Experiment durch. Die psychisch gestörte Patientin Jane Harper (Olivia Cooke) wird von ihnen gefangen genommen. Ihr Verstand wird manipuliert, in der Hoffnung ein übernatürliches Wesen heraufzubeschwören.
Eine etwas subjektivere Zusammenfassung: Naive Menschen denken sie können mit Geistern und Dämonen spielen, jedoch verlieren sie die Kontrolle und ihr Experiment endet in einem tragischen Massaker.
Mein größtes Problem mit dem Film ist die fehlende Innovation, wie so oft leider. Es ist wie mit Liebesfilmen, das Ende ist immer das selbe. Ein wirkliches Gefühl von Spannung und Angst habe ich sehr vermisst. Da kann auf dem Cover auch drei mal stehen, dass es auf einem „wahren schrecklichen Experiment basiert“.
Loben kann ich die hübsche Jane, die das Versuchskaninchen spielt. Ich konnte nie einschätzen ob gerade sie oder der Dämon in ihr spricht, weshalb sie dem Zuschauer sehr rätselhaft und interessant in Erscheinung tritt. Weiterhin finde ich die sehr rockige und bluesige Musik im Film ziemlich stark.

Alles in Allem ein Film mit zu vielen Klischees (Mädchen mit Puppe, Tür geht von alleine auf, Strom fällt aus,…) der hauptsächlich 12 bis 16 – jährige in Angst versetzen kann.

Schulnote: 3-

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