DVD-Kritik: Sibirische Erziehung

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John Malkovich als „Gangster-Opa“

Der Film Sibirische Erziehung basiert auf dem gleichnamigen autobiographischen Erfolgsroman von Nicolai Lilin. Regie führte der italienische Regisseur und Oscar-Preisträger Gabriele Salvatores.

Gagarin (Vilius Tumalavicius) und Kolyma (Arnas Fedaravicius) wachsen unter Aufsicht von Kuzya (John Malkovich) in einem abgelegenen Teil der Sowjetunion auf. Alle zusammen gehören sie einem aus Sibirien stammendem Verbrecherclan, den Urki, an. Die beiden besten Freunde lernen gemeinsam Diebstahl, den Umgang mit Waffen und Banditentum, immer dem Ehrenkodex der Urki folgend. Nach einem missglückten Überfall landet Gagarin für 7 Jahre im Gefängnis. Danach ist für ihn alles anders: er folgt nicht mehr dem ehrenhaften Kodex, sondern erliegt dem Reiz des schnellen Geldes. Infolgedessen werden Kolyma und Gagarin zu erbitterten Feinden.

Gabriele Salvatores versteht es mit Sibirische Erziehung eine spannende Geschichte fernab von dem bekannten Hollywood Schemata zu schaffen. Er schafft es die kühle russische Atmosphäre gut einzufangen. Die Besetzung spielt durchweg sehr überzeugend. Besonders John Malkovich brilliert in seiner Rolle als „Gangster-Opa“. Bild und Ton der DVD-Version sind ebenfalls über allen Zweifeln erhaben. Sibirische Erziehung ist der Geheimtipp für alle, die auf der Suche nach dem etwas andern Film sind.

Note: 2+

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