DVD-Kritik: Sein letztes Rennen

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Über das triste Leben manchen Altenheimes und wie man ihm zu entkommen vermag

Paul Averhoff (Dieter Hallervorden, seit erste Hauptrolle seit Ewigkeiten) hat 1956 als Marathonläufer olympisches Gold geholt. Er war eine Legende. Doch mit dem Alter wird auch das häusliche Leben immer schwerer, bis Paul und seine Ehefrau durch deren Tochter (Heike Makatsch)mir nichts dir nichts in ein Altenheim verfrachtet werden. Neben allerlei Singsang, Mitklatschübungen und Kastanienbasteleien merkt Paul, dass das alles noch nichts für ihn ist. Er fühlt sich einfach noch zu jung für’s Altenheim…und fängt wieder an zu trainieren. Sein Ziel: Einen letzten Marathon laufen…

Der Film ist lustig und erschreckend zugleich. Didi Hallervorden brilliert in einer durchaus ernsten Rolle, ganz ungewohnt, aber keineswegs aufgesetzt. Er zeigt den Alltag vieler Altenheime auf, in denen Menschen einfach geparkt werden, weil sich niemand um sie kümmern kann oder mag. Dass einfach nicht jeder 80jährige pauschal in ein Heim gehört, zeigt der Film schonungslos auf. Nicht ohne Selbstironie: Dass Didi beim anfänglichen Trainieren mehr mal Luft japst als läuft, macht den Film unfassbar authentisch.

Schulnote: 1

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