DVD-Kritik: SCREWED – Krieg im Knast

Ein Knastthriller für den SamstagabendSoldat Sam kehrt aus dem Irakkrieg nach Hause und will ein neues Leben fernab von Gewalt beginnen. Als Ex-Soldat findet er jedoch keinen passenden Job, bis ihm das Jobangebot als Gefängniswärter in die Hände fällt. Zwar gefällt ihm das Angebot nicht wirklich, doch Geldsorgen treiben ihn schließlich doch dorthin. Was er dort erlebt, hätte er nicht für möglich gehalten: Die Wärter sind korrupter als manch Insasse, Gewalt ist an der Tagesordnung und Intrigen sorgen für den Rest.

Warum SCREWED als FSK-18 deklariert ist, bleibt unverständlich. Der Film ist weder sonderlich brutal, noch enthält er sonstige jugendgefährdende Elemente. FSK 16 hätte gereicht. Die Story an sich ist ganz spannend und übersichtlich. Was ab und an nervt ist die teilweise dilettantische schauspielerische Leistung der Akteure, die teils an Daily Soap-Niveau heranreicht. Wenn bspw. ein Wärter von 5 Insassen zusammengetreten wird, wird sich dieser kaum minutenlang noch abstützen können. Auch die Dialoge sind teilweise auf echtem Low-Budget-Format aufgebaut. Wer darüber hinwegsehen kann, für den ist SCREWED ein Film für den Samstagabend.

Schulnote: 3

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