DVD-Kritik: Rum Diary

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Hochprozentiger Rum, halluzinogene Drogen und schöne Frauen…

Rum Diary war Hunter S. Thompsons erster Roman. Lange Zeit galt das Buch des „Fear and Loating in Las Vegas“ – Autors und Erfinders des Gonzo-Journalismus als verschollen, bis es schließlich 1998 veröffentlicht wurde. 2011 wurde das teils autobiograpische Werk schließlich von Bruce Robinson verfilmt. Die Hauptrolle des Paul Kemp, Thompsons Alter Ego, übernimmt hier, wie auch schon bei „Fear and Loating“, Jonny Depp.

Paul Kemp ist Journalist und kommt mit Jobs um die Runden, in denen er es nur wenige Monate durchhält. 1959 verschlägt es ihn nach San Juan, wo er ein Angebot der Zeitung „The San Juan Star“ annimmt, welches auch gar nicht mal so schlecht bezahlt wird. Die Arbeit ist jedoch nur ein Teil seines Lebens…der Mann mit einem Hang zum exzessiven Lebensstil lernt hochprozentigen Rum zu schätzen und verliebt sich in die Verlobte des  Bauunternehmers Sanderson. Dieser verfolgt jedoch den Plan, Paul einzusetzten um die Öffentlichkeit zu manipulieren damit diese über seine betrügerischen Projekte hinwegsieht.

Jonny Depp spielt die Hauptfigur sehr überzeugend und mit viel Liebe zum Detail. Seine Darbietung ist, wie auch schon in „Fear and Loathing“, brillant. Auch Aaron Eckhart und Amber Heard geben eine gute Figur in ihren Rollen ab. Die Story an sich weiß ebenfalls zu überzeugen und Längen gibt es nur sehr wenig bis gar keine. Allerdings bleibt der Film ein wenig farblos, gerade wenn man ihn mit der Verfilmung von Thompsons anderem Werk vergleicht. Irgendwie fehlt das letzte Quäntchen Tiefe. Alles in allem ist Rum Diary jedoch ein sehenswerter Film.

 

Note: 2

 

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