DVD-Kritik: ParaNorman

paranorman
Lustig, spannend und auch ein kleines bisschen gruselig

Norman Babcock ist eigentlich ein ganz normaler Junge. Er liebt Zombiefilme und trifft jeden Tag auf dem Weg zur Schule eine Menge Leute, die er kennt. Einziges Problem: All diese Leute sind tot. Verständlich also, dass er in der Schule als Sonderling gilt und unter den Lebenden keine Freunde hat. Klingt erst mal ein bisschen nach The Sixth Sense, hat aber abgesehen von einem kleinen Jungen, der tote Menschen sieht, nichts gemeinsam.

In der Kleinstadt Blithe Hollow gibt es so gut wie nichts, außer einer Geschichte um eine Hexenverbrennung, die sich demnächst zum 300. Mal jähren soll, wobei die vermeintliche Hexe einen Fluch über ihre Peiniger aussprach. Neben seiner Rolle im Schultheater soll dem elfjährigen Norman dabei eine sehr spezielle Rolle zufallen. Schon bald erfährt Norman, dass er nicht der einzige in der Stadt ist, der die Gabe besitzt die Toten zu sehen und mit ihnen zu reden. Der sonderbare Mr. Prenderghast, mit dem Norman ausdrücklich nicht reden darf, eröffnet ihm, dass auch er die Toten sieht.

Als Norman immer öfter seltsame Visionen aus der Vergangenheit bekommt, je näher der Jahrestag der Hexenverbrennung rückt und Mr. Prenderghast plötzlich stirbt und ihm als Geist die Aufgabe überträgt, den Fluch der Hexe unter Kontrolle zu halten, beginnt für Norman ein unglaubliches Abenteuer. Er muss aus einem Buch vorlesen und damit die Hexe bannen, damit sie nicht die Toten wiederbelebt. Doch das vermeintliche Zauberbuch entpuppt sich als Märchenbuch und darüber hinaus liest Norman am falschen Ort daraus. Dementsprechend erwacht der Geist der Hexe und belebt ihre Peiniger wieder, die nun als Zombies Jagd auf Norman machen, der natürlich versucht, das Grab der Hexe zu finden und dem Spuk ein Ende zu bereiten.

Die Story an sich mag nicht die absolut originellste sein, allerdings kann sich doch mit einigen unerwarteten Wendungen aufwarten. Darüber hinaus besticht der Film durch einige sehr liebevoll gestaltete Charaktere und war der erste Stop-Motion Film, der Gebrauch von neuartigen Farb-3D-Druckern gemacht hat.

 

Fazit: Ein spaßiger Stop-Motion Film zum Teil sehr Burton-esque und mit viel Liebe zum Detail, der jedem wenigstens ein bisschen Spaß bringen dürfte.

Schulnote: 2+

 

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