DVD-Kritik: Oliver Polak – Ich darf das, ich bin Jude

Nach dem gleichnamigen Bucherfolg erscheint nun die DVD

 

Oliver Polak oder wie er auch genannt wird, der Panda von Papenburg ist nicht einfach einzuordnen. Sein Bühnenoutfit gleicht fast einer männlichen Cindy aus Marzahn, der Witz ist allerdings ein deutlich anderer. Wer die CD „Jud Süß sauer“ bereits gehört hat, dem wird auf dieser DVD vieles bekannt erscheinen. Die Tatsache, dass eine Comedy-DVD nur eine Altersfreigabe ab 16 Jahren vorweisen kann, deutet bereits in eine gewisse Richtung. Bei näherer Betrachtung ist diese Einstufung aber mehr als gerechtfertigt, denn der Humor ist teilweise so schwarz, dass er selbst im dunklen Kohlenkeller noch Schatten werfen könnte. Kostprobe gefällig : Polak wundert sich darüber, dass er von Ebay einen gelben Stern zum Anstecken bekommt, während er sich fragt, wie man am selben Tag die Reichspogromnacht und den Mauerfall feiert. Der Entertainer freut sich, dass Hitler den Krieg verloren hat, damit ihm Hits wie „KZ-Klo“ oder „Hinterm Holocaust geht’s weiter“ erspart blieben. Aufgezeichnet wurde das Programm im legendären Berliner HAU1, wobei eer von Dirk von Lowtzow von Tocotronic, Daniel Richter und dem Mark Scheibe Berlin Revue Orchester tatkräftig unterstützt wird.

Im Extrateil findet sich eine zwanzigminütige Dokumentation “The jew must go on” über Polaks umtriebigen Alltag als Entertainer, der diesen auch mal von einer ruhigen und auch mal enttäuschten Seite zeigt. Weiterhin enthalten ist der Videoclip zu seinem Hit „Lass uns alle Juden sein“ und sein großartiger Ebay-Standup beim rtl2 funclub.

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