DVD-Kritik: Marley

Eine unterhaltsame Dokumentation mit viel Herz

Regisseur Kevin Macdonald ist mit seiner Dokumentation Marley sicherlich nicht der erste, der eine Biographie des wegweisenden Künstlers verfilmt. Um sich von konkurrierenden Werken abzuheben, hat sich der Oscar Preisträger Bob Marleys Familie und alte Weggefährten miteinbezogen. Zusätzlich ist die Doku mit vielen Originalaufnahmen gespickt, worunter sich sogar einige bis jetzt unveröffentlichte Archivaufnahmen der Wailers und Bobs befinden. Der Film beginnt bei der Geburt und zeigt Bob Marleys musikalische Entfaltung, die schon ab frühster Kindheit eingesetzt wird. Parallel dazu werden auch immer wieder die Lebensverhältnisse des so vielseitigen Künstlers und die musikalischen Entwickelungen in seinem Heimatland Jamaika beleuchtet, welche unzertrennlich mit seiner Musik verbunden sind. Somit werden dem Zuschauer die Inhalt der Songs und seine musikalischen Veränderungen sehr gut verdeutlicht. Weiterhin wird der Fokus nicht nur auf die Musik gelegt, sondern auch auf Bob Marleys Leben, seinen Charakter, seine Hobbys und natürlich auch die politischen Verhältnisse in Jamaika und im späteren Verlauf auch in Afrika.

In 139 Minuten wird hier die Lebensgeschichte des Reggae Künstlers und sein Drumherum beleuchtet. Die Dokumentation ist dabei mit sehr viel Herz und so abwechslungsreich gestaltet, dass keine Langeweile aufkommt. Marley ist für Reggae- und Fans des Künstlers ein Muss und für alle, die sich ein wenig für Musik interessieren, ebenfalls sehr empfehlenswertes Werk.

 

Note: 1

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