DVD-Kritik: Love Bite

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Britische Horror-Komödie

Jaime lebt in dem verschlafenen, schottischen Küstenstädtchen Rainmouth und arbeitet dort in dem Bed & Breakfast seiner Mutter. Zusammen mit seinen Freunden zieht um die Häuser und versucht Frauen aufzureißen, jedoch stets ohne Erfolg. Als die Amerikanerin Juliana in die Stadt kommt, scheint sich sein Glück mit den Frauen zu wenden. Doch dann verschwinden in Vollmondnächten mehrere junge Leute, alle Jungfrauen. Und  dann taucht auch noch ein selbsternannter Werwolfjäger auf, der Jaime davon überzeugen will, dass Juliana etwas mit dem Verschwinden der Jugendlichen zu tun hat…

Das DVD-Cover ähnelt einem billigen Porno, der Film preist sich selbst als eine Mischung aus „American Pie und American Werewolf“  an. Eigentlich keine guten Voraussetzungen für einen gelungenen Film. Die erste Stunde enttäuscht dann auch tatsächlich. Die Schauspieler agieren zwar solide,  doch die meisten Witze zünden aufgrund von Timing-Problemen einfach nicht. Die Musikauswahl ist meist seltsam unpassend und auch ansonsten kommt nicht viel Spannung auf. Was den Film jedoch rettet ist ein Twist, der das Ganze dann noch einmal komplett auf den Kopf stellt. Dadurch macht die letzte halbe Stunde des Films tatsächlich richtig Spaß, und steigert sich noch weiter bis zum überraschend originellen Ende. Beinahe wirkt es, als hätte man nach der Hälfte den Regisseur ausgewechselt, denn selbst die Gags sind schlagartig lustig.

Was also am Ende bleibt ist ein recht zwiegespaltener Film, der am Ende doch zu überzeugen weiß. Für einen langweiligen Abend an dem sonst nichts läuft, kann man den Film sicherlich weiterempfehlen.

Note: 3+

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