DVD-Kritik: Lost Place

Lost-Place-Horror-DVD

Ein Horror-Thriller aus deutschen Landen.

Horrorfilme sind im Allgemeinen nicht die stärkste Disziplin der deutschen Filmemacher. Auf die Schnelle fällt mir kein richtig gutes Beispiel für einen spannenden deutschen Horrorfilm ein. Regisseur Thorsten Klein schickt sich nun an dies mit seinem Film Lost Place zu ändern. Die Geschichte des Films hebt sich dabei von dem üblichen Horror-Allerlei erfrischend ab.

In den 80ern, mitten im Kalten Krieg, begann das US-Militär mit einer Funktechnologie zu experimentierten, die wenig erforscht ist und der nachgesagt wird, sie könnte Einfluss auf das menschliche Gehirn haben. Der Name dieses Projekts ist HAARP. Offiziell gab es so etwas nie in Deutschland, bis ein paar Jugendliche auf einer Geocaching Tour unfreiwillig Bekanntschaft damit machen. Ab hier beginnt der Nervenkitzel, der einige unvorhersehbare Wendungen beinhaltet. Die Story und Atmosphäre des Films sind sehr gut, vor allem auch wegen der hervorragenden Soundkulisse. Die Kulissen, wie z.B. der verlassene Campingplatz, hätten allerdings glaubwürdiger in Szene gesetzt werden können. Das größte Manko des Films sind allerdings die Darsteller: während François Goeske seine Sache als Hauptdarsteller noch ganz gut macht, ist Pit Bukowski in der Rolle des Möchtegern-Hiphopers Thomas teilweise schon sehr unglaubwürdig und aufgesetzt.

Alles in allem ist Lost Place ein solider Horror-Thriller geworden, erreicht allerdings nie das Niveau ausländischer Genre-Kollegen.

Note: 3

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