DVD-Kritik: Krieg der Götter

Durchgestylte Griechen-Action.

Krieg der Götter erzählt die Geschichte von Theseus, der versucht Hyperion und seine Armee davon abzuhalten den legendären Epeiros-Bogen zu finden, mit dessen Hilfe die Titanen zu befreien und damit ganz Griechenland zu versklaven. Schützenhilfe bekommt Theseus dabei von den griechischen Göttern, allen voran Göttervater Zeus. Die Geschichte basiert jedoch nur sehr lose auf der griechischen Mythologie.

Es wird damit geworben, dass Krieg der Götter von den Machern von 300 produziert wurde. Und genau das merkt man dem Film von Beginn an an. Vom gelbstichigen Gesamtbild, über die extremen Blut- und Gore-Szenen (wie konnte dieser Film nur eine FSK 16 Freigabe erhalten?) bis hin zur Zeitlupenaction (von der in diesem Fall weniger mehr gewesen wäre) könnte der Film eine stilistische Fortsetzung der Spartaner-Action von Zack Snyder sein. Dies trifft leider nicht auf die Darsteller und die Geschichte zu. Henry Cavill als Theseus, Luke Evans als Zeus und auch die anderen Götterdarsteller bleiben insgesamt recht blass. Zudem wirkt die Geschichte rund um Theseus mehr als Mittel zum Zweck um die Action voran zu treiben. Lediglich Mickey Rourke rettet das Ganze als brutaler und dennoch verdammt cooler Oberbösewicht Hyperion.

Insgesamt erhält man mit Krieg der Götter eine griechische Schlachtplatte, die nicht mit Blut und Action geizt, der es aber nicht ganz gelingt den Zuschauer emotional an die Figuren zu binden. Für ein wenig Spaß zwischendurch reicht das locker, um am Thron von Genreprimus 300 zu kratzen leider nicht.

Schulnote: 2-3

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