DVD-Kritik: Happiness

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Fernab von unserer Gesellschaft und ihr doch so ähnlich…

Bei dem Film Happiness handelt es sich um eine französisch-finnische Produktion. Der Film, welcher auf dem Sundance Film-Festival 2014 seine Premiere feierte, heimste dort den „Documentary World Cinema Cinematography Award“ ein. In der Dokumentation begleitet Regisseur und Produzent Thomas Balmès den jungen Peyangki auf seinem Weg als Mönch.

Als Jigme Singye Wangchuck 1999 das Fernsehen und Internet in seinem Land, Bhutan, erlaubte, hatte dies gravierende Auswirkungen auf das Leben der Einwohner dieses Landes. Peyangki lebt in Laya, einem kleinen Bergdorf, das von der Globalisierung des Landes als letztes erreicht wird. Im Glauben, dass die Technologie ihr Leben verbessern wird, fiebern die Bewohner des Dörfchens dem Anschluss an das Strom- und Fernsehnetz entgegen. Inmitten dessen begleitet der Zuschauer den Jungen, der auf Wunsch seiner Mutter Mönch werden soll. Auch er ist hin- und hergerissen durch das bevorstehende „neue Zeitalter“. Der Film begeistert durch seine schönen Kamerafahrten durch das malerische Dörfchen. Weiterhin schafft es Happiness gut die kindliche Naivität, mit der Peyangki die Welt sieht, dem Zuschauer zu vermitteln. Und genau durch dieses Stilmittel wird suggeriert, wie kindlich naiv auch unsere Gesellschaft mit den neuen Technologien umgehet, und auch wie die Schattenseiten von der schönen neuen Welt aussehen.

 

Note: 2+

 

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